Die Marke gehört dem Kunden – Oracle, Sun und die Kontrollfreaks!

02.12.2010

Gestern prasselten von allen Seiten die Meldungen über einen weiteren Bruch zwischen Oracle und Open Source-Projekten herein, in diesem Fall bezüglich das Hudson-Projekts (Continuous Integration). Seit der Übernahme meines alten Arbeitgebers Sun Microsystems hat Oracle seinen üblichen Wenn Dir meine Regierung und Politik nicht gefällt, verschwinde-Kurs gefahren und viele der Schlüsselpersonen von Sun und diverse Projekte wie OpenOffice verloren. Zuletzt in meiner Rezension eines Buches von Förster & Kreuz bin ich auf ein in dieser Situation wesentliches Muster gestoßen: Kunden sind Partner auf Augenhöhe, dieses de-facto-Gesetz des Internets bezwingt jede Firma.

Dieses muss man nun eigentlich erweitern und sagen, Open Source-Entwickler bzw. die Mitglieder des Netzwerks um eine Organisation herum sind häufig Partner auf Augenhöhe. Wikileaks ist ein gutes Beispiel dafür, dass Transparenz ganz schnell die öffentliche Meinung drehen kann und dann auch kein intensives Rudern der Betroffenen hilft.

Im Falle von Oracle hat man nicht verstanden oder bewusst in Kauf genommen, eine Menge Assets zu verlieren.
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PM Forum 2010 – Richard Schachermayer über Projekt-DNA

26.10.2010


PM 10 Minutes #5 – Desertec, komplexes Stakeholdermanagement – Video-Interview mit Friedrich Fuehr

24.08.2010

Die fünfte Episode von PM 10 Minutes hat es mir besonders angetan, denn Desertec ist eine gigantische Vision hinsichtlich Energieversorgung, die innerhalb kurzer Zeit europäische Politik geworden und konzeptionell auf die ganze Welt erweitert worden ist. Der Konzeptentwurf für die Versorgung Europas mit Strom aus großen Entfernungen ist beispielsweise in dieser bekannten Grafik visualisiert worden:

Mit Friedrich Fuehr, einem der Gründungsvorstände der Desertec Foundation, habe ich über das Stakeholdermanagement gesprochen, denn er war von Anfang an dabei:

Fehler
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Auch in dieser Episode verlosen wir ein Freiticket für das PM Forum 2010. Achten Sie auf die Einblendung „Energie“ und den Hinweis auf das Freiticket und melden Sie uns bis zum 30. August 2010, 10.00 Uhr unter info@pm-forum.de den Zeitindex (Minute, Sekunde) des Hinweises. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir ein Freiticket.

Viel Spaß!


PM Podcast #7: Agiles Projektmanagement und der Scrum Proxy Product Owner

12.07.2010

Der Sommer wird heiße Podcast-Zeit im Blog und so folgt dem Kurzinterview mit Volker Dökel über das Projektmanagement bei der A380-Einführung bei der Lufthansa nun eine Episode in voller Länge über Agiles Projektmanagement. Mein Gast ist Thorsten Sturm, freiberuflicher Projektmanager und Associate bei den PM Firefighters in Hamburg.

Abgesehen davon, dass es einfach noch keine einheitliche Vorstellung darüber gibt, was nun ein agiler Projektmanager ist, sprechen wir über Erfahrungen eines agilen Projektmanager aus der Praxis. Wir starten mit dem Agilen Manifest, bieten eine Kurzeinführung von Scrum und wenden uns dann der Lösung der Herausforderung Proxy Product Owner zu. Hierbei ist in diesem Fall der Proxy Product Owner die Person, die für einen weit entfernt sitzenden Product Owner (Auftraggeber/Produktmanager) eines Kunden, beim Dienstleister die Scrum-Rolle des Product Owners übernimmt. Auch wenn wir damit nicht alle Probleme von Scrum lösen, wird eine erfolgreiche Lösung aus der Praxis vorgestellt:

Fehler
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Die Diskussion über das Verhältnis klassischen Projektmanagements und Scrum läuft und ist noch lange nicht zu Ende. Das folgende Diagramm vom Blog Leading Answers (vgl. auch Buch Agile Software Development von Alistair Cockburn) zeigt anschaulich welchen Teil der Projektmanagement-Landkarte Scrum abdecken kann:

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Ich bin Stakeholder – tut das weh?

13.01.2010

Gestern Abend sprach ich mit Sigrid Hauer vom Blog projektgeschichten über die nächsten Schritte rund um das Thema Stakeholdermanagement. Im Gegensatz zu den meisten Publikationen zum Thema hat sie die Sichtweise des Stakeholders eingenommen, im Scherz den Titel dieses Blogpostings verursacht und einige Fragen gestellt:

  • Tut das weh?
  • Bin ich das?
  • Finde ich mich da wieder?
  • Welche Rolle spiele ich im Projekt?

.
Als Stakeholder werden auf jeden Fall keine Vampire mit Holzpflöcken erlegt, eher gemeinsam Pflöcke eingeschlagen. In meinem aktuellen Projekt identifiziere ich derzeit die Stakeholder und habe wie immer einige spannende Dinge erlebt. Zu der Fragenliste und aus der Erfahrung heraus schlage ich Stakeholdern folgendes vor:
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Stakeholder No. 1 – Der Executive Sponsor

28.12.2009

Der wichtigste Stakeholder jedes Projekts ist der Executive Sponsor, denn ohne dessen politischen Rückhalt und Fürsprache sind Projekte kaum zum Erfolg zu führen. Seine Aufgaben sind:

  • Bestimmung der strategischen Ausrichtung des Projekts
  • Definition der geschäftlichen Ziele des Projekts
  • Benennung des Projektmanagers (organisationsabhängig)
  • Bereitstellung der finanziellen Mittel
  • Entscheidungen über Issues und Scopeänderungen
  • Vorsitz des Lenkungsausschuss / Verfolgung des Projektfortschritts
  • Projektmarketing
  • Bearbeitung von Eskalationen
  • Abnahme der Liefergegenstände
  • Vorsitz des Projektabschlussmeetings
  • Autorisierung des Projektabschlusses
  • Beurteilung des Projekterfolgs, idealerweise über Metriken
  • Beurteilung des Projektmanagementerfolgs
  • ggf. Rolle des Mentors für den Projektmanager

Je nach hierarchischer Stellung des Executive Sponsors im Unternehmen, kann er das mit der Rolle verbundene Tagesgeschäft an einen Projektsponsor delegieren. Die Verantwortung ist geteilt zwischen Sponsor und Projektmanager. Der Sponsor ist dafür verantwortlich, dass der geplante geschäftliche Nutzen erbracht wird, der Projektmanager trägt die Verantwortung für die erfolgreiche Abwicklung des Projekts.


Erfolgreiches Stakeholdermanagement (Foto)

26.12.2009


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