Exit Matters – Auf dem Weg in die Projektgesellschaft – so bin ich nun auch unter die Buchautoren gegangen…

21.12.2010

Exit Matters ist ein Sammelband mit Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen über die Dynamik projektbasierter Veränderungen in privaten und öffentlichen Bereichen, in wirtschaftlichen und beruflichen Konstellationen auf dem Weg in die Zukunft, vielleicht auch in eine Projektgesellschaft. Dabei spielen Exit-Verständnis und Exit-Politiken als Grundbausteine für das Funktionieren von Projekten eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Dieter Pumpe (Beuth Hochschule für Technik Berlin) habe ich die Vorteile leistungsbasierter Verfahren herausgearbeitet und gleichzeitig die Grenzen eines nur mechanistischen Projektmanagements im Kapitel Standardisierung im Projektmanagement – Teil der Lösung und Teil des Problems aufgezeigt.

Bei Inhalt wie bei der Herstellung des Buchs hat man auf Qualität gesetzt und so erfüllt es mich mit Stolz an diesem Projekt mitgearbeitet zu haben.

Rezensionsexemplare kann man direkt bei Peter Lang International Academic Publishers anfordern. Ein eBook oder eine Leseprobe wird möglicherweise in Zukunft bereitgestellt werden.

Und damit nach längerem Ausfall wg. Krankheit wieder zum Bloggen ,-)


Die Scrum Alliance versucht erste Reformationsschritte mit ihrem Strategic Plan 2011

02.12.2010

Vor ein paar Minuten ist der Strategic Plan 2011 der Scrum Alliance online gegangen. Die Alliance hat inzwischen ca. 100.000 Mitgelieder, Mitglied kann man derzeit aber nur durch die Teilnahme an einem Scrum-Training werden 😦

In Zukunft soll alles besser werden:

  • Endlich darf man Mitglied werden ohne ein Training der Alliance gebucht zu haben, dies soll um $50 pro Jahr kosten.
  • Es soll eine neue Zertifizierungen zum Certified Scrum Product Owner (CSPO) geben und der Certified Scrum Professional (CSP) wird in zwei Stufen geteilt.
  • Es soll ein ScrumBoK (Scrum Body of Knowledge) geben, mal schauen was da rauskommt.
  • Der Auswahlprozess für die CSTs (Trainer) soll verändert werden.
  • Es wird zwei Gatherings geben (Seattle 16.-18.05., London 10/2011) und 4-6 Partnerevents (Portugal 02/2011, Salt Lake City 07.-13.08., Japan, Indien).
  • Man will mit dem PMI®, Microsoft etc. ins Gespräch kommen und die Reichweite erhöhen, auch über die Welt der Softwareindustrie hinaus.

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Boris Gloger versucht sich doch an eigenen Scrum-Zertifizierungen

01.12.2010

Gestern habe ich aufgrund der nebulösen Ankündigung von Boris Gloger darüber gerätselt, was er nun tun würde. Nun sind es doch eigene Zertifizierungen geworden mit der daraus folgenden Fragmentierung des Marktes und inkompatiblen Zertifizierungen. Einen sehr guten Schachzug finde ich das Angebot, dass Teilnehmer der Kurse sich auf scrum.org zertifizieren lassen können und die Kosten von Boris Gloger erstattet werden. Dieses offene Modell von scrum.org ist hier eine Chance, die der Scrum Alliance entgeht.

Von den neuen Angeboten erscheint mir der Scrum ChangeManager das größte Potential zu haben da Scrum nicht nur Entwicklungsteams verändert, sondern in letzter Konsequenz den Großteil eines Unternehmens.
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Scrum Alliance, scrum.org – oder doch etwas ganz Neues?

30.11.2010

Boris Gloger hat gestern die bekannte Kritik an den beiden Scrum-Organisationen Scrum Alliance und scrum.org treffend zusammengefasst. Aus seiner Sicht sind beide Interessensvertretungen der Trainer, US-zentrisch und geistige Kinder von Ken Schwaber. Zumindest für mich als Berater (und nicht hauptsächlich Trainer) ist scrum.org die bessere Alternative, da die Zertifizierungen dort zumindest sicherstellen, dass man den Scrum Guide und die Auffassung von Ken Schwaber verstanden hat. Bei der Scrum Alliance werden die Zertifikate ziemlich beliebig vergeben und sind somit für das Thema Marketing und Karriere relativ uninteressant, egal ob im Beratungsbereich oder in Festanstellungen.

Spannend ist seine Argumenten zur Weiterentwicklung von Scrum. Aus seiner Sicht sind Task-Board, Retrospektive und Burndown-Chart auf Story Point-Basis außerhalb des Dunstkreises der beiden Scrum-Organisationen entwickelt worden. Ken selbst bezeichnet das Burndown Chart als Scrum lore, d.h. dem was um Scrum herum entstanden ist.

Letztlich wird hier aber ein ganz anderes Problem offensichtlich.
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PM Summit – Scrum und Standards – Peter Diefenbach

15.11.2010


GAPPS: PMI und IPMA/GPM könnten nun ihre Zertifizierungen gegenseitig anerkennen

17.09.2010

2008 hatten PMI und IPMA beschlossen daran zu arbeiten, ihre Zertifizierungen gegenseitig anzuerkennen. Seitdem habe ich darüber aber nicht weiteres in Erfahrung bringen können. Die Tage fiel mir aber der Entwurf des Frameworks für performancebasierte Kompetenzstandards für Programmmanager der GAPPS (Global Alliance for Project Performance Standards) in die Hände. Der Entwurf ist frei verfügbar und es wird gerade zu Kommentaren eingeladen. Analog gibt es bereits ein Framework für Projektmanagement-Kompetenzstandards.

Das Ganze ist allein deshalb höchst relevant, weil unter anderem PMI, IPMA, GPM, diverse Universitäten und Unternehmen wie American Express, Motorola und Shell beteiligt sind. Bei den konkreten Beiträgen tauchen dann auch noch Namen wie die NASA und die APM Group auf.

Wie kann GAPPS nun die Standards und Zertifizierungen einander konkret näherbringen?

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P3M3 – so funktioniert das Reifegradmodell für Portfoliomanagement, Programmmanagement und Projektmanagement

21.07.2010

Im Februar hat das Office of Government Commerce (OGC) das Reifegradmodell P3M3® überarbeitet. Das sogenannte Portfolio, Programme and Project Management Maturity Model kann kostenlos heruntergeladen werden und beinhaltet ein einfaches self assessment und ein CMMI-ähnliches Rahmenwerk um Reifegrade zu bestimmen, einschließlich einem gesonderten Modul für Nutzer des Projektmanagement-Standards PRINCE2 (ebenfalls vom OGC).

P3M3 verwendet das gleiche Kategorisierungsmodell wie CMMI:

  • Level 1 – awareness of process
  • Level 2 – repeatable process
  • Level 3 – defined process
  • Level 4 – managed process
  • Level 5 – optimized process

Der Vorteil ist, dass mit CMMI eine etablierte Grundlage verwendet wird und deren Schwäche hinsichtlich Projektmanagement durch ein komplettes PM-zentriertes Reifegradmodell ersetzt wird. Unglücklicherweise widmet sich CMMI nämlich Projektmanagement nur am Rande.

P3M3 kann eingesetzt werden um

  • die wichtigsten Praktiken im Bereich Portfolio-, Programm- und Projektmanagement zu verstehen,
  • zu identfizieren welche der Praktiken notwendig sind um den nächsten Reifegrad zu erreichen,
  • zu verstehen wie die Organisation ihre Fähigkeiten in den drei Bereichen verbessern kann,
  • Risiken aufgrund des aktuellen Reifegrades einer Organisation zu identifizieren und
  • seitens OGC, Benutzergruppen und akkreditierten Beratungsorganisationen zur Entwicklung von Fragebögen.

Und gerade in diesen Fragebögen liegt auch die Krux:
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