ScrumButt – Wieviel Scrum solls denn sein?

11.11.2011

Unter scrumbutt.me gibt es einen amüsanten Kurztest um herauszufinden, wieviel von Scrum man gerade einsetzt. Der Hintergrund ist, dass sich Organisation gern mit dem Begriff Scrum schmücken, aber selten Scrum uneingeschränkt anwenden. Zum einen liegt dies darin begründet dass man Reifegrade einer Organisation nicht einfach überspringt, auf der anderen Seite gibt es meist ein starkes bewahrendes Moment welches der Einführung von Scrum entgegensteht.

Das Ergebnis nennt man dann ScrumBut. Als Methodik bestehend aus sich gegenseitig stärkenden best practices kostet der nur teilweise Einsatz von Scrum demnach potentielle Produktivität, ansonsten müsste man Scrum als Methode infrage stellen. Aufgrund der überwältigenden Referenzen erfolgreicher Scrum-Anwendungen sollte man zunächst fragen, ob das Problem nicht wie meist vor dem Bildschirm oder vielleicht eher auf dem Managersessel sitzt.

Am Freitag werde ich mit einem potentiellen Kunden über ein spannendes Projekt diskutieren und vermute, dass man dort eine große Software nach dem Wasserfallmodell entwickelt. Da es sich um einen Konzern handelt ist gleichzeitig anzunehmen, dass die notwendigen Änderungen auf dem Weg zum vollständigen Einsatz von Scrum auf starke Gegenwehr stoßen werden. Bewahrer sitzen eben eher in Konzernen denn in agilen Startups. Dazu kommt wahrscheinlich eine Gruppe Kunden, die regelmäßig bei konstantem Zieltermin neue Anforderungen einbringen.

Ist Scrum nun die Lösung?

Den Rest des Beitrags lesen »


Wann ihre E-Mail dann auch gelesen wird…

27.12.2010

aus dem Blog 1.00 FTE.


Eine erholsame Weihnachtszeit

24.12.2010

wünsche ich allen Lesern und bitte witterungsbedingt alle Weihnachtsmänner um besondere Vorsicht bei der Auslieferung:

Photo © iStockPhoto.


PJMB-Blog bleibt online – Der neue JMStV war wieder einmal ein Rohrkrepierer

22.12.2010

Das PJMB-Blog wird nicht wie befürchtet offline gehen. Wie heise online berichtete, hat der Landtag von NRW glücklicherweise das Thema abgesägt. Jörg Michael hatte mir ebenfalls vor einigen Tagen einen Link auf sein Blog mit einer Erläuterung der Sicht des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) geschickt, die noch einiges Licht ins Dunkel bringt.

Mein erster Wunsch fürs das Neue Jahr ist, dass die Politiker sich weniger Rohrkrepierer erlauben.

Wg. längerer Erkrankung liegen viele Pläne für das Blog im Moment auf Eis, deshalb bitte nicht wundern wo z.B. die versprochenen Scrum-Patterns bleiben bzw. warum zu den neuen Medienpartnerschaften noch nichts publiziert ist.


Exit Matters – Auf dem Weg in die Projektgesellschaft – so bin ich nun auch unter die Buchautoren gegangen…

21.12.2010

Exit Matters ist ein Sammelband mit Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen über die Dynamik projektbasierter Veränderungen in privaten und öffentlichen Bereichen, in wirtschaftlichen und beruflichen Konstellationen auf dem Weg in die Zukunft, vielleicht auch in eine Projektgesellschaft. Dabei spielen Exit-Verständnis und Exit-Politiken als Grundbausteine für das Funktionieren von Projekten eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Dieter Pumpe (Beuth Hochschule für Technik Berlin) habe ich die Vorteile leistungsbasierter Verfahren herausgearbeitet und gleichzeitig die Grenzen eines nur mechanistischen Projektmanagements im Kapitel Standardisierung im Projektmanagement – Teil der Lösung und Teil des Problems aufgezeigt.

Bei Inhalt wie bei der Herstellung des Buchs hat man auf Qualität gesetzt und so erfüllt es mich mit Stolz an diesem Projekt mitgearbeitet zu haben.

Rezensionsexemplare kann man direkt bei Peter Lang International Academic Publishers anfordern. Ein eBook oder eine Leseprobe wird möglicherweise in Zukunft bereitgestellt werden.

Und damit nach längerem Ausfall wg. Krankheit wieder zum Bloggen ,-)


Air Berlin – 1. Wahl für schlechten Kundenservice

15.12.2010

Die Grafik auf der Air Berlin-Seite hat es mir heute so richtig angetan, da mein Flug heute ca. 2 Stunden verspätet fliegen wird. Interessanterweise hat mir Air Berlin nur angeboten auf einen früheren Flug zu buchen wohlwissend, dass dieser und auch erste Flug des Tages bereits in der Luft ist. Also entweder glaubt man dort an Wunder, wie dass es Enteisungsmittel in Berlin regnet, oder der Kundenservice ist einfach unglaublich schlecht. Dabei hatte ich schon einen Flieger früher gebucht um zu dem Termin nicht zu spät zu kommen ,-)

UPDATE: Andere Leute scheinen auch schon die Schadensregulierung von Air Berlin ausprobiert zu haben, sieht aus als ob Lesen von Reklamationen dort auch nicht zu den Stärken gehört.


Kurze Wasserstandsmeldung: Scrum und CMMI passen nur übers Knie gebrochen zueinander

14.12.2010

Es gibt ja schon einige Materialien, die behaupten zu beschreiben, wie Scrum und CMMI zusammenpassen. Genauergesagt fräse ich mich gerade durch das brandneue CMMI-DEV 1.3 und stelle fest, dass es die gleiche traditionelle Denke wie vorher ist. Die in der Einleitung groß angekündigten Hinweise zu agilem Vorgehen beschränken sich auf homöopathische Dosen. Am Ende des Tages passen iterative und Wasserfallprojekte hervorragend ins Bild von CMMI-DEV, agile Projekte nur mit einer größeren Transferleistung. Und ehrlichgesagt ist diese Transferleistung in vielen Fällen nicht angemessen, da das Resultat in keinem akzeptablen Zusammenhang mit dem Ergebnis führt.

Wofür sich CMMI-DEV sehr gut in solchen Kontexten eignet ist als Landkarte, über die man sicherstellt, dass man keine wichtigen Themen übersehen hat. Alle anderen Versprechungen sind aus meiner Sicht heiße Luft und zumindest ich habe noch kein auf Scrum passendes Reifegradmodell gefunden. Vielleicht wäre es Zeit eines zu entwickeln, da Scrum ohne über Scrum hinaus erfahrene Unterstützung bei der Einführung den Kinderschuhen noch nicht entwachsen ist.


%d Bloggern gefällt das: