Wie bestehe ich den Professional Scrum Master I & II

Keine Sorge, das PJMB-Blog wird kein reines Scrum-Blog werden, aber im Moment habe ich gerade viel im Bereich Scrum zu tun ,-) Heute fragte ein Leser, wie man die Professional Scrum Master-Zertifizierungen von scrum.org bei Ken Schwaber besteht:

  • Professional Scrum Master I (PSM I)
    Hierbei handelt es sich lt. Ken quasi um eine Abfrage der Fachbegriffe von Scrum. Zwar ist es ein Multiple Choice Test, allerdings sollte man entweder Berufserfahrung und/oder Scrum-Erfahrung mitbringen, um die über die Fachbegriffe hinausgehenden Fragen korrekt zu beantworten. Als Wissensgrundlage genügt aus meiner Sicht im Allgemeinen der Scrum Guide.
  • Professional Scrum Master II (PSM II)
    Hier geht es um die Frage warum Scrum funktioniert und mittelschwere Fragen. Davon ca. 30% Multiple Choice und der Rest Freitext. Am Ende des Tages war der heiße Tipp: Bitte antworten was Ken hören will. Insofern empfiehlt Ken selbst für die Zertifizierung seinen Kurs zu besuchen, ansonsten wären die Chancen zu bestehen deutlich geringer. Die statistische Aussagekraft ist bei knapp 50 PSM II allerdings nicht hoch. Als Buch kann man The Enterprise and Scrum von Ken empfehlen, viele seiner Slides aus dem Training sind dort indirekt enthalten.

Soweit dass was ich weiß, mehr in meinen bisherigen Postings:

4 Antworten zu Wie bestehe ich den Professional Scrum Master I & II

  1. Irene Kuhn sagt:

    Auf scrum.org gibt es ein kostenloses Assessment was man beliebig oft machen kann, und was ein Teil der Fragen beinhaltet, die auch in der PSM I Zertifizierung abgefragt werden. Es lohnt sich, das Assesment zu machen, da sich die Antworten zum Teil nur in Nuancen unterscheiden.

    • Oops, den Hinweis habe ich vergessen. Ganz herzlichen Dank, Ihre Einschätzung deckt sich mit derer meines aktuellen Kunden. Dort haben vier Mitarbeiter das Assessment gemacht.

  2. > Bitte antworten was Ken hören will.

    Das ist sicher ein guter Tipp – ein wenig beschleicht mich aber ein ungutes Gefühl dabei. Es erinnert an eine restriktive Schule, in der nicht selbst gedacht sondern reprodziert werden soll. Geht hier nicht ein Teil des agilen Geistes wieder verloren?

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