Beyond Scrum – Advanced Enterprise Scrum Patterns

25.11.2010

Es ist Zeit ein neues Kapitel in der Geschichte des PJMB-Blogs aufzuschlagen. Scrum ist in der Vergangenheit bereits mehrfach Thema gewesen, jetzt treibe ich es über das einfache Framework hinaus zwecks Transformation von Unternehmen. Denn wenn man Scrum einführt, stößt man schnell an die Grenzen der restlichen nicht-agilen Organisation. Bei der Transformation einer Organisation greift Scrum dann schnell zu kurz, da es eben „nur“ auf die Produktentwicklung ausgerichtet ist. Meine erste Präsentation zu dem Thema kombiniert Organisationspatterns mit dem Blick über den Scrum-Tellerrand hinaus:

Die Verwendung von Patterns im Zusammenhang mit Scrum ist nicht neu (vgl. Scrum Pattern Community), allerdings auch noch nicht weit fortgeschritten. So wird hier im Blog unter beyond-scrum.de u.a. ein Pattern Repository entstehen, welches sowohl Scrum als auch Enterprise Scrum und Advanced Enterprise Scrum Patterns bieten wird.

Da ich in neue Bereich vorstoße freue ich mich schon auf viel Gegenwind und warte auf die ersten Rückmeldungen und hoffentlich heiße Diskussionen.


PM Forum 2010 – VZNet agil und strategisch stabil

26.10.2010


Soziale Intranets, das nächste große Ding nach den Wikis?

16.08.2010

In der Vergangenheit habe ich schon öfters zu Enterprise Wikis geschrieben und dabei festgestellt, dass die Wikis alle noch nicht so richtig erwachsen geworden sind. Oscar Berg hat sich nun vor einem Monat in seinem Blog The Content Economy mit der Studie Knowledge Workers and Knowledge Work von the work foundation beschäftigt, vor allem der Verteilung der Wissenarbeiter in Organisationen:

  1. 30% sind Wissensarbeiter,
  2. 30% sind Mitarbeiter mit einiger und
  3. 40% mit wenig wissensbasierter Arbeit.

Dabei besteht Wissenarbeit z.B. aus dem Lösen von Problemen, Recherchen und kreativer Arbeit, Interaktion und Kommunikation mit Kollegen etc. Somit sind diese Arbeiten weniger vorhersag- und wiederholbar als etwa im industriellen Bereich und die Struktur der Arbeit ergibt sich während der Arbeit. Deshalb ist auch das benötigte Wissen nicht vorhersagbar und der Zugriff auf das Internet wird zum Erfolgsfaktor, denn die Chance die notwendigen Informationen dort zu finden ist sehr hoch. Ich finde des deshalb ist es auch archaisch, Mitarbeitern in Unternehmen nicht standardmäßig einen Internetzugang bereitzustellen.

Eine weitere Folgerung daraus ist, dass traditionelle Intranets den Informationsbedarf von Wissensarbeitern nicht decken können. Wiederum steht man vor dem Problem den Bedarf nicht vorhersagen zu können und weiterhin können Wissenarbeiter die Inhalte im Intranet im Allgemeinen auch nicht pflegen. Deshalb tendiere ich persönlich immer zum Einsatz von Enterprise Wikis, den die wichtigsten Features eines Intranets werden meist durch einen guten Wiki abgedeckt. Damit einher geht auch die Abschaffung der Kontrollinstanzen, die ein Intranet befüllen. Diese sind für Wissenarbeiter lediglich hinderlich.

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Wie hat mich Social Media weitergebracht?

13.08.2010

Ich finde es immer wieder spannend Internet-interessierten Leuten zu begegnen, die kaum auf Social Media setzen, denn ich kann mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Ein guter Teil meiner jetzigen beruflichen Positionierung habe ich dem Einsatz von Social Media zu verdanken und anlässlich der vor wenigen Tagen gestarteten Blogparade digitales managen von Jan A. Poczynek hier ein aktuelles Resümee.

  1. XING (und LinkedIn)
    Ich habe es nie geschafft die wichtigsten Visitenkarten irgendwie sinnvoll zu nutzen oder eine klassische Kartei meiner Kontakte zu pflegen. Kurioserweise war der Wechsel auf den Mac mit seiner Adressbuch-Applikation der Auslöser wirklich alle Kontakte aufzunehmen, auf Windows hat es irgendwie nie gefunkt. Die Erweiterung in den Social Media-Bereich hat insofern den Durchbruch gebracht, als dass mein Addressbuch grundsätzlich alle XING-Kontakte enthält und diese immer aktuell gepflegt sind. Weiterhin stellt XING eine Anreicherung der Adressbuchdaten dar, über die ich mein Netzwerk strukturiert pflege (wenn ich die Zeit habe). Die Vernetzungsinformationen auf XING sind für mich die wichtigsten Daten dort, ohne sie wären viele Dinge eben nicht passiert. Die Detailinformationen sind wie immer ein guter Wegbereiter für die Erhöhung des Erfolgs bei Erstkontakten. LinkedIn ist nicht wirklich relevant, da ich derzeit keinen Abgleich mit dem Adressbuch nutze und eine doppelte Führung des Netzwerks zu aufwändig ist, lediglich die Nicht-XING-Kontakte sind dort im Netzwerk.
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Projektmanagement 2010-2015 – Der Foliensatz.

01.02.2010

Dr. Wolfram von Schneyder hat mir freundlicherweise gerade den Foliensatz zur GPM-Jubiläumsveranstaltung Projektmanagement 2010-2015 – Wie bewältigen wir den Sturm (erstes Blogposting mit Zusammenfassung) zukommen lassen:

Ein Klick auf das Bild führt zum 8 MB großen PDF…


Ein Monat Twitter – das Resümee

28.01.2010

Kurz vor Weihnachten habe ich mir nach einigen kritischen Postings dann doch Twitter angesehen und angefangen meine Blogpostings und gute Postings anderer Blogs über Twitterlinks zu verbreiten. Letztlich kann ich mich aber aus den laufenden Projekten nicht alle 10 Minuten ausklinken um aktiv an der Twitter-Community teilzunehmen, manchmal komme ich auch einige Tage nicht dazu. Inzwischen haben sich 136 Follower angesammelt, wobei ich nicht pauschal allen Leuten folge, die mir folge sondern nur denen, die thematisch für mich interessante Tweets verbreiten. Dieser Teil meiner Twitter-Aktivitäten hat sich durchaus bewährt, auch wenn ich dadurch nicht wirklich dazu komme zeitnah wirklich gute Tweets zu retweeten.

Auf der anderen Seite ist meine Hoffnung auf zusätzlichen hochwertigen Input über Twitter nicht aufgegangen. Dies ist insbesondere auch den Tools geschuldet, die keine hochwertige Auswertung von Tweets nach Relevanz und Wert zulassen. Unter dem Strich habe ich noch kein einziges vernünftiges Tool gefunden und so ist Twitter für mich quasi nur ein Output-Kanal.

Scott Berkun hat nach sieben Monaten Twitter seine Erfahrungen gebloggt. Seine Kernpunkte sind:
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Waving & Weaving – erste Erfahrungen mit Google Wave im Projektmanagement

25.12.2009

Nach den ersten Tagen in Google Wave auf dem Weg einen Text zum Thema Stakeholdermanagement gemeinsam zu verfassen (vgl. auch Postings in diesem Blog vom 21.12. und vom 22.12.), zeichnen sich erste Erkenntnisse ab:

Google Wave ist eine Kreuzung von Mail, Chat, Echzeit-Bearbeitung von Dokumenten durch Gruppen und dem größten Datenkraken der Welt. Während ich das oben gezeigte Zitat schrieb, fingen die Kollegen an gleichzeitig daran zu editieren und ich merkte, dass der Text nicht mir gehört. In anderen Dokumenten haben die Änderungen der anderen Autoren wieder neue Ideen bei mir ausgelöst. So fing ich an den gerade geschriebenen Satz, unter dem ein Kommentar von jemand anderem entstand, gleich weiterzuentwickeln. Quasi wie eine stille Diskussion…

Auf der einen Seite macht es natürlich eine Menge Spaß, dass neue Tool auszuprobieren und herauszufinden, welchen Regeln die Zusammenarbeit implizit gehorcht und was die Erfolgsfaktoren sind. Auf der anderen Seite hat sich bereits herausgestellt, dass die Strukturierungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Somit haben wir aktuell eine ganze Sammlung von Waves:

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