80% des Wertes von Mindmapping entstehen durch Refactoring

Wissen (Icon)Im mindmapping softwareblog gab es die Tage eine spannende These: 80% des Wertes von Mindmapping entstehen durch Refactoring. Hier werden die Refactoring-Methode aus der Softwareentwicklung mit der gängigen Arbeitsweise des Umordnens von Elementen einer Mindmap in Beziehung gesetzt. Meist organisiert man Elemente zunächst in einer einfachen Liste, Mindmaps ermöglichen dagegen sowohl die übersichtlich Kategorisierung, als auch die Anordung auf einer Fläche und Ergänzung durch Dimensionen wie Farbe, Schrift etc. Was macht man nun die 80% wirklich aus?

Man stellt sich immer wieder diese drei Fragen beim „Refactoring“ einer Mindmap:

  1. Welche Bedeutung hat dieses Element in seinem neuen Kontext?
  2. Was fehlt?
  3. Was muss hinzugefügt werden, um die Mindmap zu vervollständigen?

Letztlich entstehen gute Mindmaps iterativ, dies kann auch gut und gerne einige Wochen dauern. Und jetzt muss ich mich dringend an die eigene Nase fassen und öfter zum Mindmapping greifen.

3 Antworten zu 80% des Wertes von Mindmapping entstehen durch Refactoring

  1. […] 80% des Wertes von Mindmapping entstehen durch Refactoring […]

  2. und dann wären da noch die vielen gesammelten und vergessenen Mindmaps die auf ein „Refactoring“ warten.

    Das Durchblättern alter eigener Mindmaps reaktiviert sehr schnell längst vergessene Abläufe und Zusammenhänge. Sollte ich öfter tun

  3. Gerade dieses Refactoring schätze ich an elektronischen Mindmaps: Man kann einfach mit Drag and Drop die Strukturen hin- und herschieben.

    Allerdings: im klassischen Mindmapping nach Tony Buzan ist dieser Schritt gar nicht vorgesehen. Dort steht eher das Brainstorming und die intuitive Strukturierung im Vordergrund.

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