Welches Template hätten Sie gern?

08.02.2010


In den vergangenen Monaten habe ich viele relevante Projektmanagement-Templates unter pm-templates.de (bzw. pm-vorlagen.de) veröffentlicht. Welche ergänzenden Templates würden Sie gerne dort sehen bzw. welche Änderungen/Erweiterungen bestehender Templates?

Bitte bedenken Sie dabei dass zum Beispiel eine Meilenstein-Trendanalyse oder ein GANTT-Chart eher durch ein adäquates Tool unterstützt werden sollten. D.h. MS Office mag zwar das verbreitetste PM-Tool sein, allerdings möchte ich es nicht überstrapazieren.

Ich freue mich auf Ihre Vorschläge.


2m-Katamaran im Angebot…seltenes Ereignis.

06.02.2010


So schnell kann’s gehen. Letzten August hat der 2m-Katamaran von Rodrigo noch für Furore auf dem Rangsdorfer See gesorgt im Rahmen der ersten deutschen Mulithull-Regatta, jetzt steht er zum Verkauf da ein Nachfolgeboot in Planung ist. Falls jemand den RC-Multihull-Virus gefangen hat, besteht jetzt eine der sehr seltenen Möglichkeiten so ein Boot zu kaufen…die Frage nach solchen Gelegenheiten wurde ja bereits häufiger gestellt, damit hier also eine Antwort:


Die ultimative Regatta der großen Multihulls am Montag (Foto)

06.02.2010


Am Montag werden zum ersten Mal die derzeit meistbeachtetsten Multihulls der Welt, der BMW-Oracle-Trimaran und der Alinghi-Katamaran aufeinander (vgl. Video). Dazu hier ein äußerst gutes Foto des Tris, inzwischen auch mit dem Logo von der gerade durch Oracle aufgekauften Friam Sun Microsystems, einem meiner ehemaligen Brötchengeber:

Dieses Photo und andere gibt es auf http://www.bmor-photo.com.
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Erkennen IPMA und PMI bald ihre Zertifizierungen gegenseitig an?

05.02.2010


Tom von den projektmanagement-definitionen schreibt, dass IPMA und PMI am Rande des PMI Global Congress 2008 bzw. IPMA World Congress beschlossen haben zusammenarbeiten. Dazu soll auch die gegenseitige Anerkennung der Zertifizierungen gehören. Die Vereinbarung wurde über drei Jahre geschlossen. Nun fragt sich, warum wir seit dem noch nichts gehört haben?

Ich für meinen Teil habe das Thema immer im Programm wenn ich mit einem “alten Recken” der GPM im Gespräch begegne, aber auch über meine Vorstandstätigkeit beim PMI Berlin/Brandenburg Chapter ist nichts durchgedrungen. Nun gibt es inzwischen auch ein ähnliches Memorandum zwischen IPMA und APM und die Präsidentin der IPMA hat alle Chapter eingeladen in der IPMA Mitglied zu werden.

Derzeit bin ich skeptisch. Das scheint alles hoch geheim zu sein, aber vielleicht ist das ja so geheim wie die ACTA-Verhandlungen. Bei den ACTA-Verhandlungen geht es ja zu wie bei einer Verschwörung, deren Unfug wir danach wahrscheinlich ohne Mitspracherecht ausbaden dürfen. Bei den PM-Fachverbänden wird es sicher nicht so dicke kommen. Ich hoffe, dass ich demnächst Handfestes dazu berichten kann.


HR, aufwachen!

04.02.2010


Das Bild von Delta7.com habe ich mit einem sehr guten Artikel im FASTForward Blog gefunden. Dem Bild bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen…


Earned Value Management – Bevor Sie damit anfangen sollten Sie wissen, dass die EVM…

03.02.2010


  • von einem linearen Projektfortschritt ausgeht und auf die Nase fällt sobald sich die Projektdauer ändert oder eben der Fortschritt nicht linear ist.
  • nur das Magische Dreieck (Scope, Kosten, Zeit) berücksichtigt und nicht Qualität, Kundenzufriedenheit oder business value.
  • nur Hinweise und keine echten Prognosen liefert.
  • ohne Schulungen und Pragmatismus schnell zu bürokratischem Overkill ohne Mehrwert führt.
  • nicht den kritischen Pfad berücksichtigt.
  • eine vollständige detaillierte Projekteplanung mit einer geeigneten Menge Arbeitspakete mit messbarem Output benötigt.
  • Arbeit und Material nicht getrennt betrachtet.
  • korrekt gemeldete Projektfortschritte voraussetzt.
  • ggf. die Zustimmung des Betriebsrat erfordert da es sich um Mitarbeiterüberwachung handelt könnte *facepalm*.
  • Probleme hinsichtlich Inputdaten bekommt da Dienstleister sich ungern in die Karten schauen lassen.

Soweit die Kernpunkte aus der Diskussion im Forum des Projekt Magazins.


Projektmanagement 2010-2015 – Der Foliensatz.

01.02.2010


Dr. Wolfram von Schneyder hat mir freundlicherweise gerade den Foliensatz zur GPM-Jubiläumsveranstaltung Projektmanagement 2010-2015 – Wie bewältigen wir den Sturm (erstes Blogposting mit Zusammenfassung) zukommen lassen:

Ein Klick auf das Bild führt zum 8 MB großen PDF…


Wie aquiriere ich mein nächstes Projekt? Eine Taxonomie mit Empfehlungen.

01.02.2010


Wie versprochen nun meine Auswertung der Projektaquise 2009 und 2010, gewürzt mit den Erfahrungen vieler Jahre, in denen ich auf allen drei Seiten gestanden habe (Endkunde, Vermittler, Selbständiger). Auf der Suche nach neuen Projekten sollte man sich schnellstmöglich ein Netzwerk aufbauen, aus dem man direkt von Endkunden Anfragen erhält. Gerade bei größeren Unternehmen muss man allerdings meist über ein Vermittlungsunternehmen gehen. Das spart dem Endkunden Zeit, Aufwand und Kompetenzen, kostet aber den Selbständigen einen guten Teil des Stunden-/Tagessatzes, ohne dass dem eine angemessene Gegenleistung gegenübersteht. Die Margen bewegen sich zwischen 7% und 30%, über 20% halte ich sie bereits für dreist bei langlaufenden Projekten (absehbar > 6 Monate).

Was gibt es nun für Quellen um an Projekte zu kommen, wenn man/frau als IT Programm-/Projektmanager(in) unterwegs ist?

  1. XING – Hier wird so gut wie jedes neue Projekt gepostet und man erhält innerhalb weniger Minuten eine Mail, sehr gut!
  2. GULP – Ich schätze ca. 60% aller Projekte landen hier, allerdings wird man erst am nächsten Tag per Mail informiert, somit nur zweite Wahl. Ein kostenpflichtiger Account lohnt nur, wenn es der Branche sehr gut geht da ansonsten fast keine Anfragen darüber hereinkommen. Allerdings kam mein aktuelles Halbjahres-Projekt darüber…so ist das mit der Nadel und dem Heuhaufen.
  3. Projektwerk – Anfragen sind hier meist anonym und nur wenige Projekt über GULP hinaus finden sich hier, eigentlich liefern XING und GULP für das gleiche Geld zusammen erheblich mehr Leistung. Der Suchroboter meldet sich auch erst am Folgetag.
  4. Klassische Stellenbörsen – Lohnen den Aufwand nicht, da sich nur alle paar Tage ein Projekt dorthin verirrt.
  5. Alle anderen Projektbörsen – Ansichtssache. Aufgrund des eigenen Netzwerks wird man sie bei großer Not manuell abklappern, allerdings bekommt man entweder über den Vermittler direkt eine Anfrage oder das Projekt landet als Nächstes bei XING.

Und ja: XING und GULP kosten Geld, zumindest bei XING sollte man es auf den Tisch legen, bei GULP geht es auch ohne.

Und wie wählt man nun den “Kunden” oder “Vermittler” aus?

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Wo bleibt die Antwort auf meine Mail? Eine Taxonomie mit Empfehlungen.

29.01.2010


Während der Projektaquise für 2010 habe ich wieder einmal die vielen Spielarten des Umgangs mit Mail erlebt und versuche nun diese in einer Taxonomie zu ordnen und Ihnen Hinweise auf den Weg zu geben, wie man mit den verschiedenen Klassen umgehen kann. Ausgangslage sei eine Mail mit relevantem Inhalt an eine Person oder Firma, auf die eine Antwort zu erwarten ist, allerdings keine eintrifft. Nun beginnt man automatisch verschiedene Hypothesen darüber aufzustellen, mit wem man es auf der anderen Seite zu tun haben oder was passiert sein könnte. Hier ein Vorschlag für Klassen, in die der Empfänger (der Einfachheit verwende ich nur die männliche Form) fallen könnte:

  1. Urlaub/Reise/Krankheit
    Bevor wir zu den negativen Varianten kommen, zunächst die positiven Fälle. Regelmäßig wird vergessen, einen Abwesenheitsassistenten zu konfigurieren. Wo er für Unternehmen Sinn macht, ist er im privaten Bereich aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert. Wer soll schon wissen wann die Wohnung leer steht.
    Tipp: Nach geeigneter Zeit eine weitere Person anschreiben um herauszufinden, wann der Empfänger in der Lage ist zu antworten bzw. ob es einen Vertreter gibt.

  2. Überlastung/Technikausfall
    Manche Leute empfangen mehr E-Mails als sie mit ihrer Vorgehensweise beherrschen können. Dann wird häufig erst auf die zweite oder dritte Mail reagiert. Die gleiche Situation tritt ein, wenn der Empfänger technisch nicht in der Lage ist Mails zu empfangen.
    Tipp: Wenn bekannt ist dass der Empfänger seine Mails liest, einfach die Mail nochmals schicken und dem Subject “RESEND” o.ä. voranstellen oder zum Telefon greifen.

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Ein Monat Twitter – das Resümee

28.01.2010


Kurz vor Weihnachten habe ich mir nach einigen kritischen Postings dann doch Twitter angesehen und angefangen meine Blogpostings und gute Postings anderer Blogs über Twitterlinks zu verbreiten. Letztlich kann ich mich aber aus den laufenden Projekten nicht alle 10 Minuten ausklinken um aktiv an der Twitter-Community teilzunehmen, manchmal komme ich auch einige Tage nicht dazu. Inzwischen haben sich 136 Follower angesammelt, wobei ich nicht pauschal allen Leuten folge, die mir folge sondern nur denen, die thematisch für mich interessante Tweets verbreiten. Dieser Teil meiner Twitter-Aktivitäten hat sich durchaus bewährt, auch wenn ich dadurch nicht wirklich dazu komme zeitnah wirklich gute Tweets zu retweeten.

Auf der anderen Seite ist meine Hoffnung auf zusätzlichen hochwertigen Input über Twitter nicht aufgegangen. Dies ist insbesondere auch den Tools geschuldet, die keine hochwertige Auswertung von Tweets nach Relevanz und Wert zulassen. Unter dem Strich habe ich noch kein einziges vernünftiges Tool gefunden und so ist Twitter für mich quasi nur ein Output-Kanal.

Scott Berkun hat nach sieben Monaten Twitter seine Erfahrungen gebloggt. Seine Kernpunkte sind:
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P3O-Zertifizierung – Nach der Foundation nun der Practitioner

26.01.2010


Mir ist doch glatt eine neue Zertifizierung durch die Lappen gegangen. Das Office of Government Commerce, welches unter anderem auch für ITIL und PRINCE2 zuständig ist, hat neben einer Foundation nun auch eine Practitioner-Zertifizierung für P3O über die APM Group im Angebot. P3O ist der Portfolio-, Programm- und Projekt-Office-Standard des OGC und die APM Group ist unter anderem für die Akkreditierung der prüfenden Unternehmen zuständig.

Und wie immer habe ich auch meine Seite zu Standards und Zertifizierungen unter pm-standards.de aktualisiert.


Eine kurze Geschichte des Projektmanagements

25.01.2010


Auf Project Smart hat Duncan Haughey die Tage eine schöne Timeline des Projektmanagements verfasst:

Jahr Meilenstein
2570 v. Chr. Pyramiden von Gizeh
208 v. Chr. Chinesische Mauer
1910-1915 Gantt Diagramme
1956 AACE gegründet
1957 Methode des kritischen Weges
1958 PERT-Technik
1962 WBS
1955 IPMA gegründet
1969 PMI gegründet
1975 PROMPT II-Methode
1975 The mythical man-month (essay)
1984 Theory of Constraints
1986 SCRUM
1987 PMBOK veröffentlicht
1989 EVM
1994 Erster CHAOS Report
1996 PRINCE2
1997 Critical Chain
1998 PMBOK wird Standard
2006 Total Cost Management
2008 PMBOK 4th edition
2009 PRINCE2:2009

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PMBOK® Guide 4th edition: Kostenloses Poster der Prozesse

25.01.2010


Inspiriert durch die kostenlosen PRINCE2-Plakate bin ich auf die Suche nach Plakaten rund um den PMBOK® Guide 4th edition gegangen und nicht wirklich fündig geworden. Kennen Sie ein gutes kostenloses Plakat?

Einen kurzen Überblick über die aktuellen Prozesse liefert das Plakat von Murilo Juchem:


Chaos oder Ordnung? Der neue Geschäftsführer aus Sicht der Komplexitätstheorie

22.01.2010


Heute habe ich ein Novum für Sie…Sie dürfen spielen! Jörg Leute hatte auf der GPM-Veranstaltung am Dienstag eine anschauliche Software aus der Komplexitätstheorie vorgestellt. Sie zeigt die Dynamik eines sozialen Systems, welches von außen beeinflusst wird:

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3 iPhone-Apps um den PMP® vorzubereiten

21.01.2010


Auf PM Student sind heute drei iPhone-Apps mit PMP®-Prüfungssimulationen getestet worden. Hier eine Kurzrezension für die, denen das Testvideo zu lang ist:

iStudy PMP Exam (€ 7,99)

Im AppStore wurde die Beschreibung vergessen, die aber auf der Herstellerseite ausführlich verfügbar ist. Geboten werden 200 Fragen in verschiedenen Modi, d.h. man kann sich alle Fragen anzeigen lassen, eine Prüfung simulieren, eine Anzahl zufällig ausgewählter Fragen und eine Prüfungszeit wählen oder ein Wissensgebiet. Am Ende gibt es eine kleine statistische Auswertung.
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