Boris Gloger versucht sich doch an eigenen Scrum-Zertifizierungen

Gestern habe ich aufgrund der nebulösen Ankündigung von Boris Gloger darüber gerätselt, was er nun tun würde. Nun sind es doch eigene Zertifizierungen geworden mit der daraus folgenden Fragmentierung des Marktes und inkompatiblen Zertifizierungen. Einen sehr guten Schachzug finde ich das Angebot, dass Teilnehmer der Kurse sich auf scrum.org zertifizieren lassen können und die Kosten von Boris Gloger erstattet werden. Dieses offene Modell von scrum.org ist hier eine Chance, die der Scrum Alliance entgeht.

Von den neuen Angeboten erscheint mir der Scrum ChangeManager das größte Potential zu haben da Scrum nicht nur Entwicklungsteams verändert, sondern in letzter Konsequenz den Großteil eines Unternehmens.

So habe ich heute meinem aktuellen Kunden auf Basis der Advanced Enterprise Scrum Patterns erfolgreich aufgezeigt, wo seine Reise in das gelobte Land vielfacher Produktivität gehen kann. Neben einem soliden Verständnis von Scrum und der Fähigkeit Scrum vermitteln zu können, ist die Fähigkeit Organisationen zu transformieren aus meiner Sicht ein Schlüssel für die Zukunft von Scrum. Wer diesen Schlüssel wie darstellt und in der Lage ist die PS auf die Straße zu bringen, wird sich zeigen.

Erstmal Chapeau für die Entscheidung von Boris Gloger eigene Zertifizierungen auf den Weg zu bringen. Durch die Arbeit beim PMI® weiss ich wieviel Arbeit dahintersteckt.

One Response to Boris Gloger versucht sich doch an eigenen Scrum-Zertifizierungen

  1. […] This post was mentioned on Twitter by Susanne Reppin, Andreas Heilwagen. Andreas Heilwagen said: Boris Gloger versucht sich doch an eigenen Scrum-Zertifizierungen: http://wp.me/ph8DD-26e […]

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