Public-Private-Partnerschrott!

Die berühmten Public-Private-Partnerships werden immer gerne gelobt. Aber wenn man sich dann auf der anderen Seite die dort angesprochenen Gewinn-Garantien ansieht, wird einem doch gleich schlecht. Die Berliner versuchen jetzt per Volksentscheid endlich die Geheimhaltungsklauseln auf den Verträgen mit den Berliner Wasserbetrieben aufzuheben. Dort wurde mit Sicherheit auch wieder unser Steuergeld in den Orkus privater Investoren gespült, die dann gleich mal 2000 Leute entlassen, mit 35-40% an der Kostenschraube gedreht und sich wieder über eine Gewinngarantie gefreut haben (Bei vorzeitiger Vertragsauflösung sind diese natürlich einzulösen). Sagt mal geht’s noch? Das ist unser Geld!

Vielleicht ist das ja auch der Grund warum man uns hier in Berlin gerade mit Wasserwerbung zumüllt. Eine Wahl haben wir ja eh nicht, also was soll das? Meinungsmache gegen den Volksentscheid?

Also als Bürger halte ich diese Public-Private-Partnerships für ganz großen Unfug. Nicht weil das Konzept schlecht ist, nein…sondern weil die Politiker so erbärmlicher Verhandlungspartner sind was die Interessensvertretung ihrer Wähler betrifft. Ich bin mir sicher dass sie für sich selbst schon das Beste getan haben, wenn auch manchmal eher unauffällig.

Eine Antwort zu Public-Private-Partnerschrott!

  1. […] This post was mentioned on Twitter by woomera and MrProject, Andreas Heilwagen. Andreas Heilwagen said: Public-Private-Partnerschrott!: http://wp.me/ph8DD-20z #pmot #pmde […]

%d Bloggern gefällt das: