Über den Mut, den Risiken ins Gesicht zu schauen

Ich muss noch einmal in die hochnotpeinliche BP-Kerbe hauen. Brad Egeland vom Blog Project Management Tips bringt die Sprüche „never let them see you sweat“ und I reject your reality and substitute my own (Adam Savage) als Einstieg in den Umgang mit Risiken.

Er sieht das kulturelle Umfeld mit dem Druck, Fehler unter den Tisch zu kehren um den Eindruck von Kontrolle aufrecht zu erhalten, als Kernproblem und empfiehlt Angreifbarkeit von Schwäche zu unterscheiden. Aus seiner Sicht sollte man Fehler gleich eingestehen und dieses Vorgehen als starkes Führungsinstrument für Projektmanager einsetzen. Er verbindet damit die Steigerung des Vertrauens und eine verbesserte Zusammenarbeit auf dem Weg gemeinsame Ziele zu erreichen.

Ich kann seine Erfahrung als Berater nur bestätigen: Kunden wollen nicht, dass Projekte fehlschlagen und werden einen maximal unterstützen, um diese zum Erfolg zu führen. Dem Vertrauen der Kunden sind natürlich Grenzen gesetzt und häufig schiessen sich die Manager auf Kundenseite selbst ins Knie, wenn sie sich nicht von den kulturellen Einflüssen lösen und die richtigen Entscheidungen treffen können.

In diesem Sinne: Haben Sie den Mut für Fehler einzustehen und sie einzugestehen.

Foto von TarikB (flickr).

3 Antworten zu Über den Mut, den Risiken ins Gesicht zu schauen

  1. Dazu gibt es hier noch etwas interessantes: 27.000 alte Bohrlöcher, und keiner schaut, ob sie richtig verplompt sind.

    Oliver

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