Wie BP und die US-Regierung die austretende Ölmenge erfolgreich maximieren – Risikomissmanagement fast perfekt

Nachdem ich gestern auf diverse Öl-Desaster gestoßen bin, ist mir heute endgültig der Kinnladen runtergefallen. Die US-Regierung und BP haben sehr erfolgreich internationale Hilfe abgelehnt. Einige Angebote sind ja durch die Öffentlichkeit gegangen, andere Angebote wie die im Artikel der Financial Post beschriebenen, sind weniger aufgefallen. Insgesamt hätte doch bereits nach der Exxon Valdez klar sein müssen, dass Maßnahmen zur Bewältigung zukünftiger Risiken vorbereitet werden müssen. Stattdessen scheint gerade Schadensmaximierung betrieben zu werden. Kein Wunder, dass sich schon eine Facebook-Gruppe zum Boykott von BP mit über 750.000 Gleichgesinnten zusammengefunden hat.

BTW, die Seite wurde von Facebook unauffällig abgeschaltet, was wiederum zu einem Aufschrei in der Öffentlichkeit führte, worauf sich Facebook wiederum genötigt sah die Seite mit einer Ausrede wieder online zu stellen.

Alles in Allem ein Musterbeispiel für uns Projektmanager wie man solche Themen NICHT angeht.

3 Antworten zu Wie BP und die US-Regierung die austretende Ölmenge erfolgreich maximieren – Risikomissmanagement fast perfekt

  1. […] den Tod in den Tank – Lessons unlearned! BP und die USA haben nicht nur die austretende Ölmenge im Golf von Mexiko erfolgreich maximiert, sie bieten auch erfolgreich Jobs für Lebensmüde an. Ähnlich wie bei den Aufräumarbeiten von […]

  2. garten zwerg sagt:

    Eigentlich ist es eine Schande, was da geschieht. Die USA versuchen selbst in so einer Kriese ihre eigenen Unternehmen zu pushen. Ein internationales Eingreifteam bei solchen Krisen wäre wirklich sinnvoll.

  3. […] muss noch einmal in die hochnotpeinliche BP-Kerbe hauen. Brad Egeland vom Blog Project Management Tips bringt die Sprüche „never let them see you […]

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