„…the worst project managers I’ve met were PMPs…“ (James Shore)

So langsam kann ich das Thema Zertifizierungen nicht mehr sehen und es ist alles dazu gebloggt. Zum Abschluss habe ich ein altes Posting von Jurgen Appelo (NOOP.NL Blog) zum Thema Führerschein und PMP® ausgegraben. Von dort stammt auch der Titel dieses Postings:

„The Project Management Institute’s PMP (Project Management Professional) certification seems to have quite rigorous requirements–they require their PMPs to take ongoing education classes, have a certain amount of experience, and so on. And I’m sorry to say that, although I’ve known good PMPs, it’s also true that the worst project managers I’ve met were PMPs who should never have been put in charge of a project. They were also the ones most proud of their certification, and most unaware of their deficiencies. I don’t know what the PMP means, but it does not mean “basic minimum of competence.” (The Art of Agile Development, James Short)


Als Analogie erwähnt Jurgen die Überzeugung eines Freundes, einem Verkehrsmanagement-Experten. Dieser geht davon aus, dass der niederländische Führerschein den geringsten Einfluss auf die Anzahl der Unfälle hat. Vielmehr ist deren geringe Anzahl primär bedingt durch die Kultur des Landes und die Dinge, die den Menschen dort scheinbar wichtig sind: ihr Auto, ihr Geld und das Leben der anderen.

Auf der anderen Seite sieht er Zertifikate als Katalysator, um Maßnahmen wie Coaching, geeignete Werkzeuge, gutes Management etc. wirksamer zu machen.

In der Praxis können Zertifikate nur das erste Sieben von von Kandidaten für eine Rolle unterstützen. Ergänzt werden muss die Auswahl von einem guten CV, Referenzen und einem persönlichen Gespräch. Insofern ist die Bedeutung von Zertifikaten relativ und ich bin das Thema jetzt erst einmal leid ,-)

P.S.: Ouch, ich muss ja noch eine ITIL-Zertifizierung machen…

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: