Business iPad #7: Die Kunden sind begeistert – 3 erfolgreiche Anwendungen

Aber warum? Zum einen schlägt einfach der Hype zu, andererseits unterstützt das iPad, richtig angewandt, die Kommunikation hervorragend:

  • Aufschlag beim Geschäftsführer
    Pünktlich angetreten, kurze Verschiebung kassiert, nebenher ein paar Mails mit dem iPad abgearbeitet, nicht schnell genug zugeklappt, fungierte das iPad als Icebreaker und hat das Gespräch besonders positiv in Gang gebracht. Ziel des Meetings war die Gewinnung des Geschäftsführers für ein schwieriges organisatorisches Veränderungsprojekt. Mit den relevanten Unterlagen auf dem iPad konnten diese schnell dargestellt und gemeinsam betrachtet werden. Das Wühlen im Papier entfiel und während des Gesprächs konnte ich sofort das Committment einlösen, Unterlagen per E-Mail zuzusenden. Feedback des Geschäftsführers: „tolle Sache“.

  • Review einer Präsentation mit dem Auftraggeber
    Wenn der Auftraggeber die eigene Präsentation zu halten hat, stimmt man sinnvollerweise Zwischenstände ab. Selbiges haben wir im größten Meetingraum des Kunden, dem 3 Minuten entfernten Strandbad bei strahlendem Sonnenschein erledigt. Zwar kann man die Slides bestenfalls als Fotoabfolge betrachten, allerdings ist das für den Zweck des Meetings ausreichend. Bei voller Sonne und Sonnenbrille wirkt das Display etwas dunkel, einige Tage vorher konnte man im Schatten sehr gut arbeiten. Feedback des Auftraggebers: „sehr gut, gerne wieder“.

  • Projektmarketing
    Abgesehen davon, dass man ein iPad nicht unangeleint auf dem Schreibtisch alleine lassen möchte, ist es vorteilhaft damit bewaffnet zu sein…sei es beim Mittagessen mit Kollegen oder während Meetings. Letztlich kann man immer das passende Dokument oder die passende Präsentation zücken und die Zuhörer auf einem zusätzlichen Kanal überzeugen. Alles andere erledigt auch ein iPhone hervorragend und wird deshalb hier nicht genannt.

Voraussetzung für diese Reaktionen ist eine entsprechende Firmenkultur. Bei einem meiner vorherigen Kunden war die klare Ansage, dass Berater ihre Laptops nicht auf den Tisch zu stellen hätten, da die Festangestellten sich sonst beschweren, da sie keine eigenen Laptops haben. Ich kommentiere dass jetzt nicht weiter, halte nur fest, dass die meisten Top-Berater erneute Beauftragungen durch diesen Kunden abgelehnt haben.

Morgen nehme ich Sie in die Geek Corner mit und empfehle einige Applikationen, die einfach unglaublich praktisch sind. Haben Sie auch immer Ihren Zweitmonitor unterwegs dabei?

Bisherige Beiträge zum iPad:

  1. Hardware – die Abrechnung
  2. Was kann man auf Reisen offline erledigen?
  3. Aufgaben managen
  4. Getting Things Done + kostenlose iPad-Tasche
  5. Mails und Kalender tunen
  6. Präsentationen – eine grauenvolle Erfahrung

P.S.: Das Foto stammt von Josh Liba

%d Bloggern gefällt das: