Business iPad #4: Get Things Done anywhere + kostenlose iPad-Tasche

Nach den ersten iPad-Tagen auf der Suche nach brauchbarer Software und Lösungen, ist das Gerät nun mit der vorläufig finalen Software versehen und wird jetzt für den Offline-Einsatz optimiert. In den nächsten Tagen also Postings darüber, wie man die verschiedenen Anwendungsgebiete erfolgreich mit dem iPad abdeckt.

Dank des Hinweises von Projektmanager „Christian“ habe ich am Wochenende die komplette Notiz- und Aufgabenverwaltung auf Things, eine Get Things Done-Applikation, migriert:

Allein die Homepage der Jungs aus Stuttgart ist schon einen Besuch wert, dazu gibt es die Software für iPhone, iPad und Mac, Windows und Linux haben das Nachsehen. Todos sind sehr schnell und praktisch erfasst, Notizen sollte man lieber in einer anderen Applikation unterbringen. Aus meiner Sicht ist die Synchronisation zwischen iPhone, iPad und Mac extrem praktisch, allerdings wird sie mangels iPhone OS-Multitasking und einer vernünftigen kabellosen Synchronisationslösung von Apple immer nur beim Start der Applikation ausgelöst. Das funktioniert dafür problemlos, selbst konkurrierende Änderungen überschreiben sich nicht, sondern ergänzen sich.


Die Usability auf dem Mac ist schlecht, da die Schriftart nicht eingestellt werden kann und bei hoher Auflösung eine Lupe benötigt wird. Die Titel der Todos sind auch nicht senkrecht untereinander, also ist man permanent irritiert. Hier sollte einfach mal ein guter User Interface Designer ran und die Applikation auf Profiniveau bringen.

Fachlich kann man sich nicht beschweren, alles kann man nach vielen Kriterien gruppieren und taggen. Vernünftige Notizlayouts und -attachments à la Evernote und Apple Mail werde ich vermissen, dafür kann man einfach mal einen Mailabsatz markieren und auf das Things-Icon ziehen um eine Notiz incl. Link auf die Mail zu generieren. Die angehängten Mails gehen jedoch auf iPhone und iPad verloren, zu schade…also immer den relevanten Mailtext mitkopieren.

Ergebnis: Überteuert aber gut. In den nächsten Versionen wird man hinsichtlich Features sicher gegenüber dem am Freitag angesprochene Todo aufholen können.

Apple Mail ist nun in Sachen Notizen und Todos eingemottet da Apple noch nie eine vernünftige Synchronisation in diesem Bereich implementiert hat und bezüglich Kundenfeedback erfolgreich resistent ist.
Also tägliche Routine: Things einmal vor dem Offline-Einsatz aufrufen, 5 Sekunden warten und fertig.

Einen so haarigen Ständer wie Veronica Belmont habe ich übrigens nicht, dafür aber die extrem praktische Apple-iPad-Hülle ergattern können. Die hat den Vorteil einfach gut auszusehen ohne komische Gummibänder oder überbreite Ränder, die das Pad halten (vgl. das ausführliche Review von iAppleptiker). Apple hat einfach eine extrem dünne, stabile und praktische Hülle designed mit der man das Gerät in verschiedenen Winkeln aufstellen kann. Apple selbst hat die Hüllen erst im nächsten Monat im Angebot, die Elektronikketten sind bereits mit genügend Zubehör incl. VGA-Adapter für den Anschluss an einen Beamer ausgestattet.
Foto von Yutaka Tsutano.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem iPad im Beruf gemacht? Schreiben Sie einen Gastbeitrag in diesem Blog und nennen Sie eine neuwertige Belkin Grip Sleeve Tasche für Ihr iPad im Wert von € 25 Ihr eigen (siehe Foto rechts).

Bisherige Beiträge zum iPad:

  1. Hardware – die Abrechnung
  2. Was kann man auf Reisen offline erledigen?
  3. Aufgaben managen

Update
Wie iPadinside berichtet, entspannt sich auch langsam die Verfügbarkeit der iPads.

15 Antworten zu Business iPad #4: Get Things Done anywhere + kostenlose iPad-Tasche

  1. […] Getting Things Done + kostenlose iPad-Tasche […]

  2. Christian sagt:

    Erstmal danke für deine namentliche Erwähnung meinerseits.😀 Aber zweitens:

    > …allerdings wird sie mangels iPhone OS-Multitasking und
    > einer vernünftigen kabellosen Synchronisationslösung von
    > Apple immer nur beim Start der Applikation ausgelöst.

    Nicht ganz richtig. Der Sync lässt auch triggern, und zwar aus dem „Geräte“-Tab im Einstellungsfenster. Ich geb‘ aber zu, das könnte noch komfortabler vonstatten gehen.

    > Hier sollte einfach mal ein guter User Interface Designer
    > ran und die Applikation auf Profiniveau bringen.

    Na, da bin ich ja mal auf deine Empfehlungen an „Applikationen auf Profiniveau“ gespannt.😉 ..und tatsächlich auch interessiert. LG

    • Wenn Du einer der beiden Christian’s von Cultured Code bist, schick mir einfach eine Mail an info@pjmb.de und wir vereinbaren einen Telefontermin um meine Wunschliste durchzugehen und ggf. zu streichen was aus anderen Gründen nicht den Weg ins Produkt gefunden hat. Ich weiß, dass ich auch vom Mac aus syncen kann. Mein Ziel ist aber: Gerät auf dem Schreibtisch laufen lassen, einpacken und offline nutzen. Es kann ja nicht sein, dass man für jede Menge Applikationen und Mailfolder manuell den Sync auslöst um alles dabei zu haben. Hier ist einfach Apple in der Pflicht erheblich nachzulegen. Ich glaube die Toolentwickler machen schon was sie können. Ideal wäre es, wenn sie ein gemeinsames Syncframework nutzen können und einen zentralen Datastore im iPhone/iPad zur Verfügung hätten. Ich meine mich aber zu erinnern, dass Apple auch hier beidem einen Riegel vorschiebt. Zeit für einen Jailbreak…

  3. […] This post was mentioned on Twitter by woomera, Andreas Heilwagen. Andreas Heilwagen said: Business iPad #4: Get Things Done anywhere + kostenlose iPad-Tasche: http://wp.me/ph8DD-1wG #pmot #pmde […]

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