Wieder ein Stück Freiheit zurückgewonnen – Ende der Vorratsdatenspeicherung

Von Internetausdruckern und Koryphäen wie Frau von der Leyen handelte dieses Blog schon einige Male, zuletzt im Zusammenhang mit den Risiken für Projektmanager. Zwar wurde das Zensurgesetz nun doch völlig überraschend vom Bundespräsidenten unterzeichnet, allerdings streuben sich jetzt so ziemlich alle Parteien dagegen, den selbst eingebrockten Mist auch anzuwenden. Ähnlich peinlich, aber diesmal für den Normalbürger sehr angenehm, endete ein Streit vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Vorratsdatenspeicherung ist gekippt worden und alle Daten müssen sofort gelöscht werden. D.h. konkret, dass die Provider nun nicht mehr Daten darüber horten, mit wem Sie gerade telefoniert bzw. gemailt oder welche Webseite sie gerade aufgemacht haben.

Nun hoffen wir, dass der Quatsch mit den Websperren ebenfalls ausgehebelt wird und sich ein Trend Richtung mehr Freiheit und Datenschutz einstellt, der auch die in den vorigen Postings genannten Risiken für Projektmanager und Projektmitarbeiter reduziert.

Auf der anderen Seite dürfte das noch etwas dauern. Die letzte Krönung der Medienkompetenz unserer Politiker forderte denn auch für Personen deren IPs herauszugeben. Eigentlich ist es aber immer so, dass man zu einer IP die Person kennen möchte, insbesondere wenn man Rechteverwerter ist…

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: