Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 2)

Soft Skills (Icon, Weiser)Im Teil 1 der Kommunikationsmodelle schrieb ich: Da ist ein Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen – wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln. In der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachricht leidlich überein, so dass eine Verständigung stattgefunden hat.

Natürlich können so einfache Dinge wie Störgeräusche am Telefon oder verschiedene Sprachen, bzw. verschiedenes Können der gleichen Sprache bereits eine Verständigung schwierig oder gar unmöglich machen. In den meisten Fällen fällt uns dies jedoch auf und es lässt sich meist korrigieren.

Schwierig wird es wenn subtile Störungen auftreten, die nicht auf den ersten Blick auffallen, nämlich dann wenn die Störquellen in den jeweiligen Kommunikationspartnern liegen.  Dann entsteht eine Verständigung die nur vermeintlich funktioniert.


Zu diesen Störquellen kann u.a. gehören:

  • der Unfähigkeit, zuzuhören und auf andere Menschen einzugehen;
  • der Unfähigkeit, seine „Rolle“ zu finden;
  • der mangelnden Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen;
  • dem Desinteresse am anderen oder dem Inhalt der Kommunikation („die Ohren auf Durchzug stellen“);
  • dem Wissensdefizit;
  • der Angst sich bloßzustellen;
  • der Wahrnehmung des anderen als Konkurrenten;
  • dem Misstrauen dem anderen gegenüber aufgrund negativer Erfahrungen;
  • der mangelnden Fähigkeit, seine Gedanken, Gefühle, Wünsche auszudrücken;
  • dem negativen Selbstbild;
  • jemand redet von etwas, was es gar nicht gibt;
  • jemand will gar nicht verstanden werden oder meint etwas ganz Anderes;
  • jemand ist einfach nur “ schlecht drauf „.

Je mehr der Soft Skill Kommunikationsfähigkeit und damit verwandte Eigenschaften wie Empathie (die Fähigkeit sich in jemanden hineinzuversetzen), Kritikfähigkeit (die Fähigkeit richtig Feedback zu geben und auch selbst anzunehmen), aber auch das eigenen Selbstwertgefühl auf beiden Seiten ausgeprägt sind, desto geringer sind diese Störfaktoren und desto besser funktioniert die Kommunikation.

Eine Antwort zu Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 2)

  1. […] Management Beratung Diese Woche hat das Blog weitestgehend pausiert. Lesenswert ist der zweite Teil der Kommunikationsmodelle zum Theme Störquellen von Sandra Mian. Nächste Woche gibt es wieder mehr Postings, allerdings […]

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