Code of Conduct für PMs – warum er Sinn macht

Meinung (Icon)Nicht nur durch meine Zertifizierung als PMP®, auch für mein eigenes Unternehmen lege ich den Code auf Conduct des PMI zugrunde. Nun erscheint vielen das Code of Conduct-Thema als unwichtige, aus den USA zu uns herübergeschwappte, Besonderheit. Dem ist nicht so.

Wenn auf der einen Seite Dieter Althaus für die Landtagswahl kandidiert trotz aktueller Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung und auf der anderen Seite eine Kassiererin nach 30 Jahren wg. Veruntreuung von 1,30 gekündigt wird, dann treten hier offentliche Defizite in Normen zutage. Der Code of Conduct des PMI als Beispiel im Projektmanagement normiert durch Vorgaben, die solche offensichtlich unsinnigen Vorfälle vermeiden sollen.

Für jeden Code of Conduct braucht es Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Das PMI sieht hier u.a. die Aberkennung der Zertifizierung bei Verstößen vor. Aus meiner Sicht stellt ein öffentlicher Code of Conduct, und das Bekenntnis dazu, ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen dar. In diesem Sinne möchte ich Sie motivieren, sich beispielhaft mit dem Code des PMI auseinanderzusetzen.

2 Antworten zu Code of Conduct für PMs – warum er Sinn macht

  1. Aber zeigen nicht gerade die beiden genannten Beispiele, dass jeder Code, jede Normierung irgendwo an seine Grenzen stösst??

    • Für mich zeigen die beiden Beispiele, dass eben keine gemeinsame „Norm“ vorhanden ist. Die Einschätzungen von Recht und Unrecht sind hier sehr persönlicher Natur und können an keinem Standard gemessen werden. Wenn ich mir am Beispiel wieder den PMI Code ansehe, steht da ganz genau ein Abschnitt über Bestechung. Für die genannten Beispiele gibt es zwar den Aufschrei in der Presse, allerdings sind die Normen in den gesellschaftlichen Gruppen und Schichten sehr unterschiedlich. Beispiel seien hier auf die gerade disktutierten Managergehälter. Für Projektmanager finde ich deshalb einen Code of Conduct wertvoll.

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