Was ist bei der IPMA Level D-Zertifizierung zu beachten

Zertifikat (Icon)Seit Anfang 2009 ist die National Competency Baseline 3.0 (NCB) der GPM Prüfungsgrundlage für die Zertifizierungen des PM-ZERT. Sie ist die deutsche Übersetzung der International Competency Baseline 3.0 der IPMA, der Muttergesellschaft der GPM. Während der Vorbereitung bin ich auf einige Punkte gestoßen, die ich anderen Bewerbern mit auf den Weg geben möchte:

  1. Die Zeit läuft
    Auch wenn die Abgabefrist für den Antrag erst im Februar liegt, muss immerhin noch ein 35-60 Seiten langer Transfernachweis (quasi Projektbericht) geschrieben werden. Also sollten Sie lieber früher als später einen Antrag stellen, wenn Sie, wie ich, kein Seminar für die Prüfung besuchen. Die Anzahl der Plätze für die zentrale Prüfung in Nürnberg sind limitiert und es gibt nur vier Termine im Jahr, wenn man nicht in der eigenen Firma das Zertifizierungsprocedere durchläuft.

  2. Alter und neuer Standard
    Derzeit befinden sich die Zertifizierungsdokumente, die man sich beim PM-ZERT herunterladen kann, teilweise noch auf veralteten Ständen. So ist die Selbstbewertung nach den PM-Kompetenzelementen der alten NCB durchzuführen, auch wenn die neue NCB schon prüfungsrelevant ist. Kleine Widersprüche am Rande ist auch die Mindestzahl von 152 Prüfungsfragen für die mündliche Prüfung in 30 Minuten…ich bin gespannt wie sich das auflöst.

  3. Die NCB lesen?
    Eigentlich brauchen Sie die NCB nicht zu lesen vor der Prüfung, es sei denn Sie stehen auf 1-4 Fehler pro Seite (auch wenn es gegen Ende besser wird). Als Vorbereitung sieht das PM-ZERT offiziell keine Materialien, inoffiziell hat die GPM das Buch „ProjektManager“ veröffentlich. Von den einen wird es hochgelobt, von den anderen verteufelt, völlig überteuert ist es auf jeden Fall mit € 159. Ich werde es mir die Tage durchlesen und mir inhaltlich meine eigene Meinung bilden, es enthält wohl eine Beschreibung der gängigen Projektmanagement-Mittel.

    Ein Highlight der NCB ist auf jeden Fall der Themenkreis Sozialkompetenzen mit seinen konkreten Beispielen zu angemessenen Verhaltensweisen und verbesserungswürdigen Verhaltensweisen. Allein deshalb sollte man die NCB grundsätzlich einmal gelesen haben.

Was mir auf meinem Weg zur Zertifizierung alles begegnet, werde ich natürlich bloggen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den Prüfungstermin im März, sollte mein Antrag angenommen werden.

Grundsätzlich sind die Ansprechpartner beim PM-ZERT sehr freundlich und helfen umgehend weiter, insofern lösen sich alle offenen Fragen schnell auf und noch nicht vollständig überarbeitete Prüfungsunterlagen stellen kein Problem dar. Hinsichtlich dieser einfachen Unterstützung muss das PMI noch erheblich nachholen, ich warte immer noch auf eine Lösung für das Anzeigeproblem der vier neuen PMI-Standards auf dem Mac.

3 Antworten zu Was ist bei der IPMA Level D-Zertifizierung zu beachten

  1. […] Was ist bei der IPMA Level D-Zertifizierung zu beachten […]

  2. […] zum Transfernachweis und zum NCB-Standard an sich, habe ich bereits vor einiger Zeit […]

  3. […] auch so gut wie fertig, leider hat das Blog dabei stark gelitten. Einige Tipps hatte ich ja bereits vor einiger Zeit gepostet. Hier kommen noch […]

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