Definitionsansätze für Projektmanagement 2.0

Das junge Blog Projektmanagement 2.0 wagt sich an die erste Definition der 2.0 im Projektmanagement. Der Schwerpunkt liegt auf der Agilität im Projektmanagement. Vor allem die klassischen Hierarchien
werden zugunsten der Selbstorganisation von Teams in Frage gestellt. Aus der Praxis schätze ich agile Vorgehensweisen,

allerdings passen sie nicht zu allen Organisationen und Projektarten. Es gibt inzwischen diverse Anläufe, um den Begriff Projektmanagement 2.0 (social project management) zu definieren, allerdings ist derzeit noch keine Einheitlichkeit absehbar. Persönlich werde ich die nächsten Artikel bei Projektmanagement 2.0 gespannt verfolgen und hoffe auf einen Reifegrad, der soziales Projektmanagement gut faß- und etablierbar macht.

3 Responses to Definitionsansätze für Projektmanagement 2.0

  1. pjmb sagt:

    Ich finde übergangsweise ein „2.0“ völlig in Ordnung. Wenn agiles oder soziales Projektmanagement in der Breite eingesetzt wird, ergibt sich automatisch ein führender Begriff. Mir persönlich gefällt „soziales Projektmanagement“, oder in Zukunft „Soziales Projektmanagement“ besser. Die „Selbstorganisation“ hat aus meiner Sicht das Potential neben den etablierten Projektorganisationsformen zu stehen. Da es sich bei Projektmanagement 2.0 um mehr als eine reine Organisationsform handelt, braucht man einen „einen Begriff“. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt den finalen Begriff zu wählen? Ich denke nein. Erstmal sollte der Inhalt zu 75% stehen, und dann aufgrund dessen der Begriff diskutiert werden. „2.0“ ist ein guter Kompromiss auf dem Weg und es ist u.a. nun die Sache des „Projektmanagement 2.0“-Blogs, den Begriff mit Inhalt zu füllen.

  2. Denkst du das es Sinn macht einen Begriff wie Projektmanagement 2.0 zu definieren? Dieses „2.0“ ist aus meiner Sicht eher mehr ein Hinweis darauf das neue Verhaltensweisen, Möglichkeiten, Techniken in eine Disziplin Einzug halten. Im Bereich Projektmanagement hängt es sicherlich mit einer iterativen, agilen Vorgehensweise zusammen oder mit der Verwendung von Wikis und Blogs. Im Bereich Innovationsmanagement ist es die Integration von (End-)Kunden in den Entwicklungsprozess. Wenn sich diese Dinge bewähren werden sie zum Standard und bringen die Disziplin PM an sich weiter.

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