Projekt Management 2.0 ist tot, es lebe Projekt Management 3.0…oops 7/X

16.12.2009

Das Nummerieren von Themen analog Software ist gerade in Mode und Enterprise 2.0 und Projekt Management 2.0 sind da keine Ausnahmen. Nur was werden damit für Aussagen getroffen? Hier eine kleine Historie der gerade wieder aufflammenden Diskussion um Projekt Management 3.0:

  • 20.06.2007: Social Project Management
    In diesem Posting beschreibt Joseph Thornley eine Session der Enterprise 2.0-Konferenz. Projektmanagement 1.0 wird als Ansatz für große Projekte mit komplexen Organisationen gesehen, Projektmanagement 2.0 fokussiert sich dagegen auf kleine, agile Teams in kleinen Projekten.

  • Ende 2007: Projektmanagement 3.0 bei Bas de Baar
    Ende 2007 griff der Project Shrink Bas de Baar den Gedanken auf und setzt Projektmanagement 2.0 mit agilem Projektmanagement gleich. Daraufhin definiert er Projektmanagement 3.0 als Äquivalent von Social Project Management mit dem Ziel, die neuen Herausforderungen zu meistern.

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Wie sollten Sie sich als professioneller Projektmanager verhalten?

04.09.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Gestern hat Glen Alleman in seinem Blog eine konkrete Liste von Punkten darüber, wie man sich als Projektmanager verhalten sollte, veröffentlicht. Definitiv lesenswert!

  • Habe alle Fakten verfügbar!
    • Keine Sucherei in Notizen
    • Nichts erfinden
    • Nicht Leute davon überzeugen, dass die eigene Idee besser ist wenn es keine praktischen Erfahrungen und Beweise dazu gibt
    • Tiefes Verständnis von Kontext und Domäne aller Diskussionspunkte bevor Alternativen vorgeschlagen werden

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Lessons Learned – deutsch-französische Projektteams

27.07.2009

Praxis (Icon)In der aktuellen projektMANAGEMENT aktuell der GPM bin ich auf eine gute Zusammenstellung von lessons learned im Zusammenhang mit deutsch-französischen Projektteams gestoßen. Frau Dr. Danielle Dahan-Feucht gibt zusammengefasst folgende Empfehlungen im Interview:

  1. Kritik muss in Frankreich indirekt und höflich an der Sache geäußert werden, denn sonst wird sie schnell als Kritik an der Person verstanden und führt damit zu Schwierigkeiten. Eine typische Variante ist, dass man dem Kritisierten darlegt, dass die Umstände vielleicht nicht so waren, dass er seine Aufgabe hätte ausführen können.
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tit for tat – Mehr Gehalt mit positiver Reziprozität

03.04.2009

Wissen (Icon)Über Telepolis bin ich auf eine interessante Studie aufmerksam geworden, die Aussagen zum beruflichen Umgang miteinander sowie dem Gehalt und Arbeitslosigkeit herstellt. Basierend auf aus meiner Sicht repräsentativen Daten wird festgestellt, dass das Auge-um-Auge-Prinzip (auch „tit for tat“ bzw. negative Reziprozität) im Zusammenhang steht mit niedrigeren Leistungsbemühungen und damit auch höherer Arbeitslosigkeit.

Wie funktioniert nun im Gegensatz dazu das Erfolgsprinzip?
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Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 3)

02.04.2009

Heute möchte ich im letzten Teil zum Thema Kommunikationsmodelle die fünf Axiome von Paul Watzlawick über Kommunikation(sabläufe)vorstellen. Nach seiner Theorie lässt sich jede Störung von Kommunikation auf ein Handeln gegen diese Axiome zurückführen.

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“

Er beginnt mit der grundlegenden Aussage, dass zwei Menschen, die sich begegnen, nicht nicht kommunizieren können. Nicht nur Worte sondern jedes Verhalten Informationen transportiert.
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Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 2)

24.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Im Teil 1 der Kommunikationsmodelle schrieb ich: Da ist ein Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen – wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln. In der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachricht leidlich überein, so dass eine Verständigung stattgefunden hat.

Natürlich können so einfache Dinge wie Störgeräusche am Telefon oder verschiedene Sprachen, bzw. verschiedenes Können der gleichen Sprache bereits eine Verständigung schwierig oder gar unmöglich machen. In den meisten Fällen fällt uns dies jedoch auf und es lässt sich meist korrigieren.

Schwierig wird es wenn subtile Störungen auftreten, die nicht auf den ersten Blick auffallen, nämlich dann wenn die Störquellen in den jeweiligen Kommunikationspartnern liegen.  Dann entsteht eine Verständigung die nur vermeintlich funktioniert.

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Die elf (Tod)Sünden der Kommunikation

12.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Werner Stangl hat in seinen Arbeitsblättern zur Kommunikation einen interessanten Beitrag geliefert über die elf (Tod)Sünden der Kommunikation. Todsünden deshalb, weil sie jede Kommunikation relativ schnell im Keim ersticken. Dabei bedarf es nur der Fähigkeit sich selbst zuzuhören und sich und das eigene Gesagte zu reflektieren. Die eigene Kommunikationsfähigkeit lässt sich damit gezielt verbessern.

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Überlebenstipp 8-12 für den politischen Dschungel

10.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Nach den 7 Überlebenstipps aus der letzten Woche nun Teil 2 übersetzt von PM Hut:

  • Betrachte Politik als Problemlösung
    Programmierer arbeiten an ihrem Code mit großer Disziplin und Kreativität, analog arbeitet ein Designer an seinem neuen Auto und ein Architekt an einem Wolkenkratzer. Wenn Sie Politik mit der gleichen Disziplin und Kreativität betrachten, sind die Erfolgschancen hoch.
  • Erkenne die besten Formen von Macht
    Es gibt viele Formen von Macht wie Empfehlung, Belohnung, Bestrafung etc. Die besten Formen sind Erfahrung und Belohnung. Bis heute hat jede Form von Belohnung der Darstellung von Macht gedient. Sie können sie in beiden Richtungen verwenden. Üblicherweise wird Belohnung von einer unteren Ebene an eine übergeordnete in Unternehmen nicht praktiziert. Also, institutionalisieren Sie diese Form von Macht.
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Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 1)

10.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Kommunikation als Soft Skill lässt sich zu einem gewissen Maß trainieren. Ein fundiertes Know How über die wichtigsten Kommunikationsmodelle kann jedoch entscheidend zu einem verbesserten Bewusstsein über die verschiedenen Aspekte die es bei Kommunikation zu berücksichtigen gilt beitragen und damit die eigene Kommunikationsfähigkeit entscheidend verbessern.

Da ist ein Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen – wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln. In der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachricht leidlich überein, so dass eine Verständigung stattgefunden hat.
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Der Projektleiter als Kommunikationsmanager

06.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Um die Philosophie von Projekt-Management-Beratung.com aufzugreifen, so ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein Projekt eine hervorragende Kommunikation.
Kommunikation findet in allen Projektphasen und alle Richtungen statt, Den Rest des Beitrags lesen »


7 Überlebenstipps für den politischen Dschungel

04.03.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Gerade wenn Sie noch kein Senior Projektmanager sind, ist der Weg durch den politischen Dschungel innerhalb und außerhalb eines Projekts nicht einfach. Satya Narayan Dash hat sieben Überlebenstipps zusammengestellt:

  1. Erkenne die Machtverhältnisse
    In Meetings, Diskussionen etc. findet man relativ einfach heraus, wer entscheidet. Diese Person ist für Sie wichtig. Teilweise sind Personen mit umfangreichem Fachwissen ebenfallse mächtig, allerdings haben sie nicht notwendigerweise das letzte Wort. Trotzdem sind sie diese Fachleute auch für Sie wichtig.

  2. Managing up
    Manager mit wagen und unverbindlichen Aussagen sind meistens problematisch. Stellen Sie Ihre Anforderungen kurz und bündig. Fragen Sie nach Ressourcen, monatlichen oder wöchentlichen Meetings und der Erwartungshaltung. Diese Vorgehensweise wird auch managing up genannt.
    Wenn der Manager nicht reagiert, sind sie auf sich allein gestellt.

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10 Schritte zur konstruktiven Konfliktlösung – Teil 3

10.02.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)In Teil 1 und Teil 2 zum Thema konstruktive Konfliktlösung vom Freitag und Montag habe ich die ersten Schritte betrachtet, die helfen zu einer positiven Konfliktlösung zu kommen: die Schaffung eines angenehmen zwischenmenschlichen Klimas, das auf gegenseitigem Respekt beruht und die richtige Vorbereitung des Gesprächs. Nun zu den entscheidenden Schritten, bei denen es um das eigentliche Gespräch geht. Den Rest des Beitrags lesen »


10 Schritte zur konstruktiven Konfliktlösung – Teil 2

09.02.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)In dem ersten Teil des Postings zum Thema konstruktive Konfliktlösung vom Freitag habe ich die ersten vier Schritte zur erfolgreichen konstruktiven Konfliktlösung vorgestellt. In diesen vier Schritten geht es zunächst einmal darum die Chancen zu erkennnen, die ein Konflikt bietet, die eigenen Emotionen in Griff zu bekommen und dem Gegenüber sachlich und mit Respekt und Verständnis zu begegnen. Auf Basis dieser grundlegenden konstruktiven Atmosphäre kann man nun zum eigentlichen Gespräch übergeben. Doch zuvor sollte ein solch entscheidendes Gespräch richtig vorbereitet werden. Den Rest des Beitrags lesen »


10 Schritte zur konstruktiven Konfliktlösung – Teil 1

06.02.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Der wichtigste Punkt im Thema Konfliktmanagement ist natürlich das Thema Konfliktlösung. Es gibt eine Unzahl von Büchern und Seminaren, die helfen sollen, wie man in gemeinsamen Gesprächen Konflikte lösen kann.

Gemeinsam ist allen Strategien, dass sich eine konstruktive Konfliktlösung durch sachliche Argumentationen ohne persönliche Angriffe auszeichnet, wobei durch eine klare Kommunikation neue und kreative Lösungen zur gemeinsamen Zufriedenheit geschaffen werden. Den Rest des Beitrags lesen »


Projektmanagement ist Konfliktmanagement

04.02.2009

Soft Skills (Icon, Weiser)Projekte sind typischerweise wesentlich stärker mit Konflikten belastet, als Arbeit in der Linie. Im Projekt kommt es immer wieder zu Konflikten mit den verschiedensten Beteiligten im Projektumfeld. Mit Kunden oder Auftraggebern zu Differenzen bezüglich des Umfangs oder bestimmter Inhalte, mit Linienfürsten über die Verfügbarkeit von Ressourcen, mit Lieferanten oder Teammitgliedern über deren Arbeits- bzw. Zulieferleistung. Konflikte im Projekt kosten wertvolle Zeit und reduzieren häufig die Ergebnisqualität.

Projektmanagement ist daher zu einem gewissen Grad Konfliktmanagement. Den Rest des Beitrags lesen »