10.12.2009
Ich bin ein Freund von coopetition und in diesem Sinne möchte ich Ihnen die Template-Sammlung bei pmtips.net empfehlen. Dort finden Sie vor allem viele Informationen rund um die Inhalte der vorgeschlagenen Templates, dafür aber keine fertig formatierten Downloads in Excel- oder Word-Format.
Folgende Templates sind verfügbar:
- Statement of Work
- Project Status Report
- Communication Plan
- Risk Management Plan
- Lessons Learned
- Requirements Traceability Matrix
- Market Analysis
- Project Management Methodology
- Quality Management Plan
- Project Request Document
- Project Charter Document
- Business Case Document
- Change Order Request
- Resource Request
- Onsite Visit Progress Report
- Procurement Plan
- Lessons Learned Survey
- Disaster Recover Plan
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Verfasst von Andreas Heilwagen
09.12.2009
Im Rahmen der GPM Forschungswerkstatt in Berlin (Berichte Tag 1 und Tag 2) fragt mich Prof. Schelle, was ich von der World Café-Methode halten würde. Hier nun die versprochene Antwort.

Die Methode wurde von den amerikanischen Unternehmensberatern Juanita Brown und David Isaacs entwickelt und zielt darauf ab, dass Teilnehmer solcher Workshops auf Basis ihres kollektiven Wissens in konstruktiven Gesprächen neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsweisen entwickeln. Dazu können 12 bis 2.000 Teilnehmer in kleine Gruppen von 4-5 Personen aufgeteilt werden, die in gemütlicher Kaffeehaus-Atmosphäre diskutieren. Die Tische der Kleingruppen sind mit Papier bespannt, auf denen die Teilnehmer Ideen und Ergebnisse notieren können. Im Rahmen einer 2-3-stündigen Veranstaltung diskutieren die Teilnehmer jeweils 15-30 Minuten pro Tisch und mischen sich dann neu. Pro Tisch gibt es einen Moderator, der in die Methode einführt, die Diskussion bei Bedarf lenkt und jede neue Gruppe in den Verlauf und die Ergebnisse der vorherigen Runde einführt. Wichtig ist die Ausarbeitung geeigneter Fragen, die jede kurze Diskussionsrunde ausrichten. Das Ende eines World Cafés bildet eine Reflexionsphase.
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Verfasst von Andreas Heilwagen
30.11.2009
Meine Kreativität ist gestern in ein Buchprojekt geflossen, deshalb gibt es heute aufgewärmte Dosenware. Bright Hub ist nicht unbedingt ein Hightlight der PM-Blogs, allerdings gefällt mir die Liste der besten PM-Comics gut. Hier meine Favoriten:
- Dilbert
Kennt ihn jemand nicht? Immer eine unterhaltsame Quelle um Präsentationen aufzupeppen und kulturelle Probleme von Organisationen auf den Punkt zu bringen.
- Randy Glasbergen
Hier gibt es von Zeit zu Zeit gute Change Management-Comics.
- Cartoon Resource
Eine Reihe von Comiczeichnern publizieren in der Sektion Change Management. Viel Spaß!
- Carton Stock
Funktioniert wie Cartoon Resource, nur kann man hier auch gleich die Cartoons lizensieren…
- Andertoons
hat ebenfalls einen Bereich für Management, hier regiert der schwarze Humor.
- Ted Goff
Auch hier wieder eine Runde Change Management…
- Grantland
Ebenfalls Change Management
- Die ultimative Affenschaukel
Vor einiger Zeit hatte ich den ursprünglichen Cartoon mit der Affenschaukel schon gepostet. Auf dieser Seite können Sie aus einer vergrößerten Auswahl von Bildern und eigenen Untertiteln ihren eigenen Cartoon zusammenstellen (vgl. rechte Seite des Postings). So muss das sein!
In diesem Sinne komme ich diese Woche hoffentlich auch wieder mehr zum Bloggen.
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Verfasst von Andreas Heilwagen
19.10.2009
Abnahmen sind immer ein leidiges Thema. Der Kunde bekommt meist nicht genau das, was er sich vorgestellt hat und der Lieferant ist der Meinung, dass er so ziemlich alles nach Vorgaben realisiert hat. In der Praxis zeigt sich im Rahmen der Abnahme, ob die Anforderungen ausreichend präzise formuliert wurden. Ggf. gab es auch schon einen Prototypen, zu dem der Kunde Änderungswünsche äußern konnte, vielleicht war er im Rahmen eines agilen Projekts auch ständig vor Ort im Team und hat Teilabnahmen erteilt.
Wie auch immer, es muss dokumentiert werden. Dies kann man mehr oder minder aufwendig gestalten. Das hier vorgestellte Abnahmeprotokoll stellt quasi einen Mindeststandard dar, in dem jede Anforderung zu einem bestimmten Termin zur Abnahme bereitgestellt wird und von einem Verantwortlichen zu einem weiteren Datum möglicherweise mit oder ohne Kommentare abgenommen wird:
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Verfasst von Andreas Heilwagen
14.10.2009
In der aktuellen Ausgabe des Projekt Magazins hat sich Michael Schiedermeier der Frage gewidmet, wie man externe Projektmanager rekrutiert. Darin weist er auf einige wichtige Punkte hin, aus meiner Erfahrung auf allen drei Seiten (Berater, Vermittler, Kunde) ergeben sich noch einige zusätzliche Anmerkungen.
Größere Unternehmen schließen heute selten direkt mit Externen Verträge ab und lagern diese Aufgabe häufig an Vermittlungsunternehmen aus. Dies hat auf der einen Seite den Vorteil der Arbeitsersparnis für das Unternehmen und ggf. günstigere Konditionen und Bedingungen durch Rahmenverträge, führt aber mangels Fachkenntnissen fast aller Vermittlungsunternehmen und dem Weg an der eigenen Personalabteilung vorbei häufig zu einem teureren und schlechteren Ergebnis, insbesondere bei komplexen Profilen wie denen von Projektmanagern.
Gerade in den Ausschreibungen findet man, wie von Herrn Schiedermeier gleich zu Anfang richtig ausgeführt, meist den Wunsch nach Allroundkünstlern, die neben tiefen Fachkenntnissen auch perfekte Projektmanager sein sollen. Diese Rolle des „technischen Seniorprojektmanagers“ ist ein klassischer Fehltritt in den üblicherweise geposteten Positionsbeschreibungen.
Wie macht man es nun richtig?
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Verfasst von Andreas Heilwagen
13.10.2009
Gestern hat Ken Hanley im Project Smart-Blog ein langes Posting mit dem Titel Avoiding the accidential project sponsor veröffentlicht. Er beleuchtet das Problem des Projektsponsorings von verschiedenen Seiten, vor allem das Problem Manager als Sponsoren zu wählen, die durch den Projekterfolg/-misserfolg nicht nachhaltig betroffen sind. Das Posting ist mehr als lesenswert, zur Motivation hier einige Punkte daraus, die mir wichtig sind:
- Ein geeigneter Projektsponsor kann die Fragen danach beantworten, wann das Projekt beendet und ob es ein Erfolg ist.
- Mehr als ein Sponsor führt zu Problemen.
- Die Pflichten eines Sponsors enden nicht mit dem Kickoff-Meeting.
- Auch Sponsoren sollten geschult werden, am Besten mit Kollegen, die auf der gleichen Ebene sind.
- Wenn der Sponsor wiederholt zu beschäftigt ist, um an den entscheidenen Meetings des Projekts teilzunehmen, ist er der falsche Sponsor.
Viel Spaß beim Lesen!
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Verfasst von Andreas Heilwagen
25.09.2009
Sigrid Hauer hat wieder eine ihrer wunderbaren „Geschichten“ gepostet. Da das Thema Stakeholder in kürzester Zeit an einen Tisch bringen diese Woche bei mir dominierte, hier dazu die Geschichte über die Steinsuppe.
Im Grunde genommen verwendet der Soldat in der Geschichte eine Zwiebeltechnik, in dem er zunächst seine Suppe mit einem Stein beginnt und die Dorfbewohner nacheinander dazu bringt jeweils ein kleines Stück beizutragen, bis am Ende eine leckere Suppe entsteht.
Wie sollten Sie nun als Projektmanager vorgehen?
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Verfasst von Andreas Heilwagen