Das Thema Microblogging in Projekten kreist gerade wieder in den PM-Blogosphäre auf Basis eines Postings von Claudio Sprenger. Wenn ich das Posting bewusst aus meiner Brille betrachte, fasst das folgende Statement das Ergebnis für mich passend zusammen:
Microblogging als ergänzendes Projektkommunikationsmittel?
30.10.2009Kommunikation – Der Klassiker (Comic)
27.09.2009Die Steinsuppe – oder wie man Stakeholder „onboarded“
25.09.2009
Sigrid Hauer hat wieder eine ihrer wunderbaren „Geschichten“ gepostet. Da das Thema Stakeholder in kürzester Zeit an einen Tisch bringen diese Woche bei mir dominierte, hier dazu die Geschichte über die Steinsuppe.
Das Internet-Manifest der Blogger für den neuen Journalismus
08.09.2009
Führende Blogger wie Markus Beckedahl (Netzpolitik.org), Johnny Haeusler (Spreeblick), Thomas Knüwer (Handelsblatt) und Stefan Niggemeier (Bildblog) haben ein Internet-Manifest mit 17 Thesen über Journalismus, wie er heute funktioniert, veröffentlicht.
- Die Journalisten und Verlage müssen sich der neuen technologischen Realität anpassen, nicht umgekehrt.
- Die journalistische Qualität erhält Vorrang vor den an hohe Investitionen geknüpften Veröffentlichungen.
- Die Freiheit des Internet ist unantastbar, Zugangssperren u.ä. zum Schutz wirtschaftlicher und politischer Einzelinteressen sind fehl am Platz.
- Vernetzung von Inhalten ohne Entlohnung des Autors ist schützenswert und ermöglicht überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses.
- Das Internet hebt die Grenzen zwischen Amateuren und Profis auf. Es zählt die Qualität und nicht die Entlohnung.
- Das Netz vergisst nicht, deshalb muss der Journalismus die Entwicklung von Information, ihre Interpretation und Irrtümer berücksichtigen und demnach Fehler zugeben und korrigieren.
Wie sollten Sie sich als professioneller Projektmanager verhalten?
04.09.2009
Gestern hat Glen Alleman in seinem Blog eine konkrete Liste von Punkten darüber, wie man sich als Projektmanager verhalten sollte, veröffentlicht. Definitiv lesenswert!
- Habe alle Fakten verfügbar!
- Keine Sucherei in Notizen
- Nichts erfinden
- Nicht Leute davon überzeugen, dass die eigene Idee besser ist wenn es keine praktischen Erfahrungen und Beweise dazu gibt
- Tiefes Verständnis von Kontext und Domäne aller Diskussionspunkte bevor Alternativen vorgeschlagen werden
Microblogging – zwischen Schwätzmaschine und Projekttool
30.06.2009
Vor einigen Tagen habe ich mich bereits einmal kritisch mit Twitter auseinandergesetzt und die verschiedensten Reaktionen geerntet:
- Mike Lanxess: „Der Denkfehler ist glaube ich, Microblogging im Unternehmenskontext mit Twitter zu vergleichen.“
- Dirk Röhrborn: „Die Nutzung kostet weniger Zeit, als für die E-Mail-Kommunikation notwendig ist, dafür ist der Nutzen durch die höhere Transparenz umso größer. Projektmicroblogs sind aus unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken.“
- Eberhard Huber: „Eine Microblogging Lösung um parallel während kreativen Arbeitens eine Dokumentations-Option zu haben, die synchron oder asynchron von anderen Projekt-Mitgliedern nachvollzogen werden kann, kann in einem Projekt ein wertvolles Werkzeug sein.“
- Danny Quick: „Wir haben ebenfalls gute Erfahrungen mit Microblogging in Projekten gesammelt. Genau dann, wenn der Termindruck zunimmt und noch viele Einzelaufgaben offen sind.“
Über den Heise-Verlag kamen zu Twitter im Speziellen diverse polarisierende Artikel in den letzten Tagen:
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Lessons learned zu verteilten Teams – eBay und Campana & Schott
26.06.2009
Gestern abend berichteten Andreas Häntsch (eBay) und Tobias Eikelmann (CS) von ihren Erfahrungen bei der Einführung und Integration von SAP CRM im eBay Kundenservice im Rahmen einer Veranstaltung der GPM in Berlin. Eine der größten Herausforderungen war das erfolgreiche Management der verteilten Teams in USA, Europa und Asien. Hinzu kam, dass die Teams aus mehreren Unternehmen kamen, unterschiedliche Englisch-Varianten sprachen und unterschiedlichen Kulturkreisen angehörten. Im Grunde genommen also die gängigen Probleme bei global verteilten Teams.
- Lokale Sponsoren einbinden
- Management by travelling around
Microblogging (Twitter) – (Un)Sinn in Projekten?
24.06.2009
Endlich jemand, der mich versteht? Bernhard Schloß hat sich in seinem Blog in den Postings Microblogging im Projektmanagement und Microblogging im Unternehmen kritisch mit Twitter & Co. auseinandergesetzt. Während des Blogger-Meetings in Berlin vor einigen Wochen habe ich live Twitter-Benutzer diverser „Indoktrinierungsgrade“ erlebt. Auf der einen Seite möchte man natürlich gerne dazugehören, auf der anderen Seite stellt sich einfach die Frage nach dem Aufwand-/Nutzen-Verhältnis sowie den Vorteilen für Projekten. Gerade der erste Punkt wird häufig in dem Sinne kommuniziert, dass man zur Twitter-Community gehören muss um sie zu verstehen und zu wertschätzen. Auf der anderen Seite argumentieren auch Gruppen mit diesem Argument, mit denen man garantiert nichts zu tun haben will. Hier also mein aktueller Stand zum Sinn und Unsinn von Twitter in Projekten:
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Visualisieren Sie Ihre Argumente!
22.05.2009
Immer auf der Jagd nach den besten PM-Blogs bin ich kürzlich auf das Blog Eight to Late von Kailash Awati (Australien) gestoßen. Er hat sich in einem initialen Posting der Visualisierung von Diskussionen durch Issue Maps angenommen:
Diese Issue Map hat er am Beispiel der Diskussion why is there no silver bullet for software development (Fred Brooks) entwickelt.Den Rest des Beitrags lesen »
Powerpoint war gestern, Präsentieren mit Prezi könnte die Zukunft sein
24.04.2009
Gerade eben hatte ich ein wunderbares Aha-Erlebnis hinsichtlich Präsentationen. Sie kennen das Gefühl wenn man denkt so hätte das schon immer sein sollen. Golem.de hat eben einen Artikel über prezi.com veröffentlicht. Eine Seite, auf der man Präsentationen online zusammenstellen kann, die aus meiner Sicht deutlich überzeugender wirkt als Powerpoint und Konsorten. Ich kann das Golem-Video empfehlen um einen ersten Eindruck zu bekommen:
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Blog-Parade „lessons learned“ mit Gewinnen
20.04.2009
Das PJMB Blog veranstaltet seine erste Blog-Parade (Blog-Karneval) anlässlich der dritten Episode des PM Podcasts zu den lessons learned des Projekts DHL Air Hub Leipzig. Jeder kann mitmachen und Moo MiniCards gewinnen.
Systemisches Projektmanagement – sinnvoll oder Mode?
08.04.2009
Sucht man im Internet nach dem Stichwort Systemische Beratung oder Systemisches Projektmanagement so bekommt man eine Vielzahl von Links angeboten zu Seminaren und Coachingangeboten. Liest man auch nur ein bisschen weiter, so stellt man fest, dass es nahezu kein einheitliches Bild gibt, was denn nun unter systemischem Projektmangement verstanden wird.
Winfried Berner schreibt dazu im Change Management Forum einen sehr deutlichen Artikel. Ich selber verwende den Begriff systemisch überhaupt nicht, weil er längst bis zur Bedeutungslosigkeit totgeritten wurde. Mittlerweile ist ja alles für systemisch: systemisches Coaching, systemisches Konfliktmanagement, systemische Beratung, und selbstverständlich auch systemisches Change Management. Nun also systemisches Projektmangement – auf systemisches Qualitätsmanagement und systemisches Reengineering darf gewartet werden.
Werfen wir noch einen zweiten Blick darauf…
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Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 3)
02.04.2009Heute möchte ich im letzten Teil zum Thema Kommunikationsmodelle die fünf Axiome von Paul Watzlawick über Kommunikation(sabläufe)vorstellen. Nach seiner Theorie lässt sich jede Störung von Kommunikation auf ein Handeln gegen diese Axiome zurückführen.
„Man kann nicht nicht kommunizieren!“
Er beginnt mit der grundlegenden Aussage, dass zwei Menschen, die sich begegnen, nicht nicht kommunizieren können. Nicht nur Worte sondern jedes Verhalten Informationen transportiert.
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Kommunikationsmodelle – Die Aspekte einer Nachricht (Teil 2)
24.03.2009
Im Teil 1 der Kommunikationsmodelle schrieb ich: Da ist ein Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen – wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln. In der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachricht leidlich überein, so dass eine Verständigung stattgefunden hat.
Natürlich können so einfache Dinge wie Störgeräusche am Telefon oder verschiedene Sprachen, bzw. verschiedenes Können der gleichen Sprache bereits eine Verständigung schwierig oder gar unmöglich machen. In den meisten Fällen fällt uns dies jedoch auf und es lässt sich meist korrigieren.
Schwierig wird es wenn subtile Störungen auftreten, die nicht auf den ersten Blick auffallen, nämlich dann wenn die Störquellen in den jeweiligen Kommunikationspartnern liegen. Dann entsteht eine Verständigung die nur vermeintlich funktioniert.
Wahrnehmungsverzerrung und Systemgrenzen im Projektmanagement
18.03.2009
Im Blog der Anchor Management Consulting AG findet sich ein augenöffnender Artikel zur Selbst- und Fremdeinschätzung in der Projektkommunikation:
Sollten Sie definitiv gelesen haben!
Verfasst von Andreas Heilwagen 
Verfasst von Andreas Heilwagen
Verfasst von Andreas Heilwagen 


