Die Welle rollt: Crowd Sourcing via Google Wave als zielgerichtetes Experiment

22.12.2009

Das Feedback auf die Idee, ein Blogposting o.ä. via Google Wave gemeinsam zu gestalten, ist sehr gut gewesen. Nach der Teamuhr befinden wir uns mit der Initiierung der Waves in der Phase „Storming“. Insbesondere die Möglichkeit, im Team an einem Dokument in Echtzeit zu arbeiten, setzt neue Akzente in der Online-Zusammenarbeit. Der erste Aufschlag sind drei Waves:

  • Das Ergebnisdokument, an dem alle arbeiten
  • Die Metadiskussion, auf der wir den Weg finden, nutzen, ändern und kommentieren
  • Die Zitate, in denen wir unsere Blitzlichter sammeln


Derzeit an Bord auf kurz davor, auf der Welle zu reiten:
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10 Tipps zum Stakeholdermanagement (Crowd Sourcing via Google Wave)

21.12.2009

Alle reden über Google Wave, aber wer schafft gerade Wert damit? Lassen Sie uns Wert schaffen zum von Tural eben vorgeschlagenen Thema Stakeholdermanagement. Auch wenn die Wikipedia-Beschreibung von Crowdsourcing eher negativ konnotiert ist, möchte ich acht Personen einladen, gemeinsam die 10 besten Tipps zum Thema Stakeholdermanagement zusammenzutragen und ein Blogposting zu erarbeiten.

Gutes Stakeholdermanagement ist ein Erfolgsfaktor für Projekte und auch hier ist das Wissen über die besten lessons learned natürlich über viele Köpfe verteilt. Sind Sie einer der Köpfe und möchten Sie zum Thema beitragen? Dann schreiben Sie einen Kommentar auf dieses Posting mit einer kurzen Beschreibung, warum Sie teilnehmen wollen. Ich schicke Ihnen dann eine Google Wave-Einladung (aka Google Wave Invite) zu und starte die Wave.

In diesem Sinne: „Lassen Sie uns eine Welle schlagen…“

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Lesetipp: Agiles Projektmanagement auf NOOP.NL

07.12.2009

Stefan hat auf seinem Blog einen hervorragenden Beitrag von Jurgen Apello über Agiles Projektmanagement vorgestellt. An der Stelle bleibt mir nur, Stefan zuzustimmen: Die Präsentation trifft den Kern von Agilen Projektmanagement auf den Punkt!


Tag 2 der GPM Forschungswerkstatt – Reifegradmodelle für Organisationen

25.11.2009

Der zweite Tag der Forschungswerkstatt diente der Vertiefung einer Auswahl am ersten Tag gesammelter Themen. Ich hab mich der Arbeitsgruppe Reifegradmodelle angeschlossen um herauszufinden, wie ein Modell beschaffen sein muss um Organisational Competence in Project Management messbar zu machen.

Die erste gemeinsame Erkenntnis war, dass die bestehenden Reifegradmodelle Projektmanagement entweder nur streifen (CMMI) oder an sich nicht besonders überzeugen (OPM3). Keines der bekannten Modelle betrachtet Projektmanagement mit der umgebenden Organisationen unter ausreichender Berücksichtigung von Themen wie Kultur, Strategie, Rollen, Wissensmanagement etc.

Im ersten Schritt war so bestätigt, dass die bestehenden Modelle die Erfolgsfaktoren für Projekte und Projektmanagement in Organisationen nur unzureichend berücksichtigen und ein neues Modell Sinn macht. Ein neues Modell sollte im Gegensatz zu vielen bestehenden Modellen unbedingt eine theoretische Basis aufweisen und hinsichtlich seiner Komplexität begrenzt sein. Wir sind zum Schluss gekommen, dass man nur eine beschränkte Anzahl von Aspekten zu betrachten braucht, da viele andere daraus automatisch folgen.

Diese Gedanken stellen nur einen Bruchteil der Ergebnisse der Arbeitsgruppe dar. Wie geht es nun weiter?

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1 Jahr Enterprise Wiki – Erfahrungsbericht der T-Systems MMS

26.10.2009

Wiki (Icon)Als Betroffener einer Sharepoint-Einführung merke ich gerade, wie sehr mit ein Enterprise Wiki im aktuellen Umfeld fehlt. Es zwar schön, dass Sharepoint eine Datenbank-Anbindung hat und gut mit Office integriert ist, aber letztlich erscheint mir das Leben damit reichlich kompliziert. Deshalb hat mich der Bericht der T-Systems MMS über ein Jahr Confluence besonders gefreut. Hier die wichtigsten Punkte:

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Das Blog als Buch oder das Buch im Blog: das neue PM-Buch des projekt (B)LOG

21.09.2009

News (Icon)Das projekt (B)LOG schreibt ein Buch (Cleo Becker und Eberhard Huber). Es wird um den Faktor Mensch im Projektmanagement gehen. Auf der einen Seite wird das Potential der Menschen in Projekten häufig nicht wirklich genutzt, auf der anderen Seite ist der Mensch im Projekt auch immer wieder Risiko. Das Buch soll unter der Creative Commons-Lizenz erscheinen und wird zum großen Teil im Blog der Kollegen entwickelt werden.

Ist der Weg gangbar?
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Das Internet-Manifest der Blogger für den neuen Journalismus

08.09.2009

Meinung (Icon)Führende Blogger wie Markus Beckedahl (Netzpolitik.org), Johnny Haeusler (Spreeblick), Thomas Knüwer (Handelsblatt) und Stefan Niggemeier (Bildblog) haben ein Internet-Manifest mit 17 Thesen über Journalismus, wie er heute funktioniert, veröffentlicht.

Die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte sind

  1. Die Journalisten und Verlage müssen sich der neuen technologischen Realität anpassen, nicht umgekehrt.
  2. Die journalistische Qualität erhält Vorrang vor den an hohe Investitionen geknüpften Veröffentlichungen.
  3. Die Freiheit des Internet ist unantastbar, Zugangssperren u.ä. zum Schutz wirtschaftlicher und politischer Einzelinteressen sind fehl am Platz.
  4. Vernetzung von Inhalten ohne Entlohnung des Autors ist schützenswert und ermöglicht überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses.
  5. Das Internet hebt die Grenzen zwischen Amateuren und Profis auf. Es zählt die Qualität und nicht die Entlohnung.
  6. Das Netz vergisst nicht, deshalb muss der Journalismus die Entwicklung von Information, ihre Interpretation und Irrtümer berücksichtigen und demnach Fehler zugeben und korrigieren.

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Ressourcen verschwendet oder sinnvoller eingesetzt? XP bei Microsoft

14.07.2009

News (Icon)Danny Quick hat in seinem Blog vor einigen Tagen zu einem Spiegel-Artikel über Extreme Programming (XP) bei Microsoft für Windows 7 geschrieben. Für mich besonders spannend, da ich mich vor vielen Jahren intensiv mit XP beschäftigt und das andere XP (Windows) vor zwei Jahren vollständig aus meiner eigenen IT-Welt verbannt habe. Wie SCRUM ist auch Extreme Programming eine agile Entwicklungsmethode, eben nur einige Jahre älter und mit einigen anderen Grundprinzipien.

Was sind nun die spannenden Learnings für Projektmanager?

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Nutzen-/Wertbetrachtung als Erbe des Magischen Dreiecks?

13.05.2009

Meinung (Icon)Michel Thiry, PMP und PMI Fellow, hat gestern ein Posting über die Bewertung von Projekten über Nutzen/Wert anstatt über das Triple Constraint veröffentlicht. Interessanterweise geht er beim Magischen Dreieck (Triple Constraint) eher von der Qualität als dem Umfang an einer der Seiten aus. Meine persönliche Meinung zum Thema magische Vielecke habe ich schon im Dezember letzten Jahres gepostet, diesmal geht es um die Frage wie zukünftige Konzepte ausgehen könnten.

Aus Sicht von Michel Thiry hat heute die Zufriedenheit der Stakeholder das Konzept der Qualität ersetzt. Somit sieht er value, bestehend aus Scope und Qualität (Zufriedenheit) auf der einen Seite und Ressourcen bestehend aus Kosten und Zeit auf der anderen Seite, als zukünftige Metriken. An dieser Stelle übersetze ich value mit „Nutzen/Wert“, da beide Bedeutungen relevant sind.

Er hat seine Grundidee über die Aufgabe des Sponsors in einem Diagramm visualisiert:

Value als Nachfolger des Triple Constraint

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Welche Unternehmen sind reif für Agile Methoden?

30.04.2009

Wissen (Icon)Lynda Bourne beantwortet diese Kernfrage in einem der Blogs des PMI. Vor allem viele deutsche Unternehmen setzen noch auf einen command-and-control-Managementstil. Für IT-Projekte schlägt sich dies im Wasserfall-Modell wieder, welches im Rahmen des Triple Constraints (Scope, Zeit Budget) versucht auf Basis aller Anforderungen ein Projekt komplett planbar zu machen. Wer glaubt, dass dieser Stil den maximalen ROI bei IT-Projekten liefert, möge bitte jetzt dieses Posting kommentieren und danach in Deckung gehen.

Vertrauen, abgesichert durch erfahrene Entwickler, ist der Kern jeder Agilen Methodik. Die wesentliche Änderung, welche eine unbedingte Voraussetzung für die Einführung von SCRUM und ähnliche Methodiken ist, betrifft das Vertauensverhältnis zwischen Senior Management und dem Projektleiter bzw. Projektteam eines agilen Projektes.

Agile Teams wollen das Vertrauen des Managements, das beste Projektergebnis mit Unterstützung der Nutzer zu gestalten. Dafür gibt es zwei Ansätze:
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Powerpoint war gestern, Präsentieren mit Prezi könnte die Zukunft sein

24.04.2009

News (Icon)Gerade eben hatte ich ein wunderbares Aha-Erlebnis hinsichtlich Präsentationen. Sie kennen das Gefühl wenn man denkt so hätte das schon immer sein sollen. Golem.de hat eben einen Artikel über prezi.com veröffentlicht. Eine Seite, auf der man Präsentationen online zusammenstellen kann, die aus meiner Sicht deutlich überzeugender wirkt als Powerpoint und Konsorten. Ich kann das Golem-Video empfehlen um einen ersten Eindruck zu bekommen:

prezi.com

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Was bringt Codebeamer für Projekte und wie installiert man es auf einem Mac?

21.04.2009

Wissen (Icon)Seit einiger Zeit habe ich firmenintern den Enterprise Wiki Confluence in einer kostenlosen Version verwendet. Aufgrund erweiterter Anforderungen bin ich heute auf Codebeamer, eine kollaborative Entwicklungsplattform gewechselt, die es ebenfalls in einer kostenlosen Version gibt. Gegenüber einem reinen Wiki bringt Codebeamer ein paar Module mehr mit:

  • Wiki
  • Tracker (Verallgemeinerung von Bugtrackern)
  • Dokumentenmanagement
  • Sourcecode und Build Management
  • Configuration Management
  • Foren
  • Chat
  • Reporting

Für Projekte, die Enterprise 2.0-affin sind, bringt die Integration der Module erhebliche Vorteile gegenüber Einzellösungen mit sich. Insbesondere können alle Informationen vernetzt werden, ergänzt durch Integrationen mit diversen anderen Plattformen und Tools.

Installation auf dem Mac

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Qualitätssicherung in Enterprise Wikis – Denkfehler?

16.04.2009

Wiki (Icon)Danny Quick hat gerade in einem Posting die Qualitätssicherung in Wikis diskutiert. Er schlägt dazu drei Punkte vor:

  1. Strukturiertes Vorgehen,
  2. Einsatz von Hilfsmitteln/Werkzeugen und
  3. Ausbildung

Der vorgeschlagene „Wiki Gärtner“ wird meist als Champion bezeichnet. Er ist ein sehr erfahrener Wiki-Nutzer und quasi der gute Geist des Wikis. Allerdings ist er kein klassischer Qualitätssicherer. Da in einem funktionierenden Wiki jeder editieren darf, werden Qualitätsmängel typischerweise durch die ca. 10% schreibenden Nutzer beseitigt.

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Korrelation von Innovation und PM

16.04.2009

Wissen (Icon)In der aktuellen Ausgabe von PM World Today (Link ab jetzt auch in der Seitenleiste) schreiben Dr. Donncha Kavanagh, Dozent am University College Cork und Ed Naughton, ehemaliger VP der IPMA und Gründer sowie Director General des Institute of Project Management of Ireland über die Korrelation von Innovation und dem Stand des Projektmanagements auf der Ebene von Nationen. Sie nutzen die European Innovation Scorecard der EU sowie eine gewichtete Projektmanagement-Zertifizierungen (IPMA Level A=4, B=3, C=2, D=1; PMP=1,5):

Innovation vs. PM

Der interessante Punkt ist, dass tatsächlich die Innovationskraft einer Nation und die Verbreitung von PM-Zertifikaten korrelieren. Allerdings bremst eine besonders starke Ausprägung von Projektmanagement auch wieder die Innovationskraft. In Deutschland liegen wir nach dem Diagramm derzeit sehr gut, haben allerdings nach oben auch noch einiges zu leisten hinsichtlich Innovation.

Diagramm © PMForum.org, Originally published in the PM World Today eJournal, www.pmworldtoday.net. Used with permission; All rights preserved.


PMI® und SCRUM – das PMI Agile Forum

31.03.2009

Standardisierung (Icon)Gerade ist ein Posting im Blog des PMI®-CEO Greg Balestrero zum Thema Scrum und PMI erschienen. Er sieht auf beiden Seiten große aber unbegründete Vorbehalte, insbesondere erwähnt der PMBOK® Guide 4th edition ja bereits iterative Planung, skalierbare PSPs etc. Auf der anderen Seite sieht er die Gründe gegen Scrum im Kontrollwahn der Unternehmen.

Lt. excella consulting wird es im Q2 ein PMI Agile Forum geben, dass die Zusammenarbeit der beiden Denkmodelle vertiefen wird. Die Mitglieder des Forums waren bereits beim Scrum Alliance Gaterhing in Orlando anwesend. In diesem Sinne hoffe ich, dass die beiden Seiten schrittweise zusammenwachsen.