Das PM Forum der GPM wird 2010 wieder in Berlin stattfinden, diesmal vom 26.-27.10.2010. Thema ist im kommenden Jahr mehrWERTprojektmanagement. Chancen zum Wachsen nutzen, der Call for Papers wurde gestern veröffentlicht.
PM Forum 2010 in Berlin: Call for Papers
18.12.2009World Café – Ideen-Inkubator oder interdisziplinärer Ideenaustausch?
09.12.2009
Im Rahmen der GPM Forschungswerkstatt in Berlin (Berichte Tag 1 und Tag 2) fragt mich Prof. Schelle, was ich von der World Café-Methode halten würde. Hier nun die versprochene Antwort.
Die Methode wurde von den amerikanischen Unternehmensberatern Juanita Brown und David Isaacs entwickelt und zielt darauf ab, dass Teilnehmer solcher Workshops auf Basis ihres kollektiven Wissens in konstruktiven Gesprächen neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsweisen entwickeln. Dazu können 12 bis 2.000 Teilnehmer in kleine Gruppen von 4-5 Personen aufgeteilt werden, die in gemütlicher Kaffeehaus-Atmosphäre diskutieren. Die Tische der Kleingruppen sind mit Papier bespannt, auf denen die Teilnehmer Ideen und Ergebnisse notieren können. Im Rahmen einer 2-3-stündigen Veranstaltung diskutieren die Teilnehmer jeweils 15-30 Minuten pro Tisch und mischen sich dann neu. Pro Tisch gibt es einen Moderator, der in die Methode einführt, die Diskussion bei Bedarf lenkt und jede neue Gruppe in den Verlauf und die Ergebnisse der vorherigen Runde einführt. Wichtig ist die Ausarbeitung geeigneter Fragen, die jede kurze Diskussionsrunde ausrichten. Das Ende eines World Cafés bildet eine Reflexionsphase.
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Projektlenkung in der DDR?
01.12.2009
Gestern ist mir bei der Recherche für einen Buchbeitrag ein Artikel von Astrid Pfeiffer in projektMANAGEMENT aktuell aus dem Jahre 2004 in die Hände gefallen. Dort geht sie kurz auf das Thema Projektmanagement in der DDR ein. An sich gab es diesen Begriff dort nicht. Stattdessen entstand in den 60er Jahren die Fachgruppe Projektlenkung unter dem Dach der Ingenieursorganisation Kammer der Technik. Im Gegensatz zu „Managementlehre“ wurde in der DDR der Begriff „Leitungswissenschaft“ verwendet, Projektmanager hießen Auftragsleiter und die Begriffe Projekt und Projektmanagement waren nicht etabliert. Kontakte in den Westen ergaben sich über die „Gesamtstaatlichen Seminare für Leitung und Netzplantechnik“ in der Tschechoslowakei. Die Vertreter der PM-Szene aus beiden Teilen Deutschlands pflegten dort einen Austausch, der nach der Wiedervereinigung am 31.12.1990 zur Verschmelzung der beiden „GPMs“ führte.
Mein letzter Kontakt mit der DDR war eine Trabbifahrt im Sommer. Und so nah das Thema dort auch war, ich habe bis heute nur sehr dürftige Informationen über Projektmanagement in der DDR gefunden. Das Thema Netzplantechnik scheint zeitweise Hochkonjunktur gehabt zu haben, eine Umsetzung von Projektmanagement im Sinne der neun Wissensgebiete des PMI fand wohl nicht statt.
Weiß jemand mehr oder kann jemand Quellen empfehlen?
Tag 2 der GPM Forschungswerkstatt – Reifegradmodelle für Organisationen
25.11.2009
Der zweite Tag der Forschungswerkstatt diente der Vertiefung einer Auswahl am ersten Tag gesammelter Themen. Ich hab mich der Arbeitsgruppe Reifegradmodelle angeschlossen um herauszufinden, wie ein Modell beschaffen sein muss um Organisational Competence in Project Management messbar zu machen.
Im ersten Schritt war so bestätigt, dass die bestehenden Modelle die Erfolgsfaktoren für Projekte und Projektmanagement in Organisationen nur unzureichend berücksichtigen und ein neues Modell Sinn macht. Ein neues Modell sollte im Gegensatz zu vielen bestehenden Modellen unbedingt eine theoretische Basis aufweisen und hinsichtlich seiner Komplexität begrenzt sein. Wir sind zum Schluss gekommen, dass man nur eine beschränkte Anzahl von Aspekten zu betrachten braucht, da viele andere daraus automatisch folgen.
Diese Gedanken stellen nur einen Bruchteil der Ergebnisse der Arbeitsgruppe dar. Wie geht es nun weiter?
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Wie schafft man das Umfeld für effektives Projektmanagement?
24.11.2009
Heute begann die inzwischen dritte Forschungswerkstatt der GPM, diesmal in Berlin zum Thema Organisational Competence in Project Management (OCiPM). Die Teilnehmer sind handverlesen und hochrangig und so habe ich diverse Koryphäen des Projektmanagements kennenlernen dürfen. Das Thema selbst zielt auf einen weißen Fleck auf der Karte des Projektmanagements. Sie werden selbst in Projekten erlebt haben, dass gutes Projektmanagement alleine nicht notwendigerweise zu einem erfolgreichen Projekt führt. Der Kontext eines Projekts im Sinne der umgebenden Organisation, ihrer Strategie, ihrer Kultur u.v.m. ist im Allgemeinen vorgegeben. Wenn man umgekehrt die Frage stellt, wie diese Umgebung beschaffen sein muss, wie man ihren Reifegrad misst und welche Erfolgsfaktoren gegeben sein müssen, wird das Eis dünn. Meist hört man etwas vom klaren Projektauftrag, einem geeigneten Sponsor etc.
Ziel der Forschungswerkstatt ist es Impulse zu setzen, herauszufinden wozu geforscht werden muss und welche Themen die GPM aufgreifen sollte. Die Impulsreferate und die World Café Sessions von Forschern, Soziologen, Trainern, Coaches und Entscheidern aus der Wirtschaft hat für spannende und vielfältige Diskussionen gesorgt, bei denen man effektive interdisziplinäre Zusammenarbeit live erleben konnte.
Hier einige Punkte des ersten Tages, die ich besonders spannend fand. In den nächsten Tagen werde ich mich einzelnen Themen detaillierter widmen:
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Wollen Sie eine neue Fachgruppe in der GPM mitgründen?
17.11.2009
Die GPM bereitet derzeit die Gründung von zwei neuen Fachgruppen vor. Zum einen soll eine Fachgruppe Projekt- und Prozessmanagement am 18.01.2010 in München ins Leben gerufen werden, zum anderen eine Fachgruppe Projektmanagement an Hochschulen, Gründungszeitraum Q1/2010.
IPMA lädt alle PMI® Chapter ein Mitglied zu werden!
09.11.2009
Ist es nun eine Marketing-Glanzleistung oder die Einladung zum erweiterten Dialog? In der Novemberausgabe von PMWorldToday lädt die IPMA-Präsidentin Brigitte Schaden alle PMI®-Chapter ein, Mitglieder in der IPMA zu werden. Weiterhin sieht sie die IPMA in der Rolle der Vereinten Nationen für das Projektmanagement in zwei Jahren.
Informativer Vergleich PMI® / IPMA und der Zertifizierungen
09.11.2009
Ralf Friedrich hat auf XING eine gute Präsentation mit einem Vergleich der beiden führenden PM-Fachverbände PMI® und IPMA hochgeladen. Die Unterlage wurde von Rüdiger Geist vom PMI Switzerland Chapter und Dr. Daniel Baumann von der SPM erstellt. Die Übersicht adelt die Tatsache, dass sie von namhaften Vertretern beider Fachverbänder erstellt wurde. Diesem Punkt geschuldet ist zwangsläufig auch wieder, dass einige wirkliche Konfliktpunkte nicht berücksichtigt wurden. Ich fand die folgenden Punkte besonders relevant:
| PMI | IPMA |
|---|---|
| Gründung 1969 | Gründung 1965 |
| zentralistisch organisiert | förderalistisch organisiert |
| &tt; 250.000 Mitglieder | > 50.000 Mitglieder |
| &tt; 330.000 PMP® | > 100.000 Zertifizierte (4 LCS®) |
| Prozessorientierung | Kompetenzorientierung |
| Prüfungsbasierte Potentialzertifizierung | Assessment-basierte Kompetenzzertifizierung |
Neue „Transportation PM“-Fachgruppe der GPM
06.11.2009
Am 28.10.2009 wurde die neue Fachgruppe „Transportation PM“ der GPM aus der Taufe gehoben. Eine Übersicht der aktuellen Fachgruppen gibt es auf der Homepage der GPM.
DIN/GPM vs. PMI – eine Zusammenfassung
12.10.2009
Initiiert durch die (Leise) Kritik am GPM Methodenwürfel von Dr. Stefan Hagen fand letzte Woche eine intensive Diskussion über Begriffe statt, in die sich auch Reinhard Wagner (Forschungsvorstand der GPM) einklinkte. Es wurden viele Argumente ausgetauscht und Standpunkte dargelegt, allerdings ist zumindest mir die Übersicht zwischendurch fast verlorengegangen. Deshalb hier mein persönliches Resümée zum Stand einiger in DIN 69901-5:2009 und dem PMBOK® Guide 4th edition widersprüchlich definierter Begriffe:
| PMBOK® Guide | DIN 69901-5:2009 | Beispiel |
|---|---|---|
| Projektphase | Projektphase | Implementierung, Testen, etc. |
| Prozessgruppe | Projektmanagement-phase | Initiierung, Planung, etc. |
| Wissensgebiete | Prozessgruppe | Risikomanagement etc. |
Die Links in der Tabelle verweisen auf mein vergleichendes Projektmanagement-Wörterbuch unter pm-wörterbuch.de und stellen meine Auffassung in der Praxis einsetzbarer klarer Definitionen von PM-Begriffen dar.
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Wissensgebiete – PMI vs. DIN/GPM reloaded
07.10.2009
In der Diskussion rund um den GPM-Methodenwürfel und seine Begriffe hatte ich Stefan vom PM Blog einen Nachschlag versprochen: Hier kommt er:
| PMI Wissensgebiete | DIN „Prozessgruppen“ |
|---|---|
| Integration Mgmt. | n.v. |
| Scope Mgmt. | Änderungen / Ziele |
| Time Mgmt. | Ablauf und Termine |
| Cost Mgmt. | Kosten und Finanzen |
| Quality Mgmt. | Qualität |
| Human Resource Mgmt. | Organisation / Ressourcen |
| Communication Mgmt. | Information, Kommunikation, Dokumentation |
| Risk Mgmt. | Risiko |
| Procurement Mgmt. | Verträge und Nachforderungen |
Prozessgruppen – PMI und DIN/GPM im Widerspruch!
05.10.2009
Stefan Hagen hat sich heute mit einer leisen Kritik am Methodenwürfel der GPM geäußert. Die leise Kritik möchte ich mit einer klaren Stellungnahme zu den Begriffen ergänzen.
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Neue Homepage der GPM ist live gegangen
30.09.2009Nach langem Warten ist eben die neue Homepage der GPM online gegangen. Der etwas angestaubte alte Auftritt wurde durch ein modernes übersichtliches Design abgelöst, super!
Großer Zulauf zum PM Forum 2009 und ein künstlerisch wertvoller Jubiläumsband
21.09.2009
In 3 1/2 Wochen beginnt die Hauptveranstaltung der GPM in Berlin, das PM Forum 2009. Wo die wirtschaftliche Lage bei vergleichbaren Veranstaltungen zu Rückgängen von 30%-50% geführt hat, wird die GPM in diesem Jahr voraussichtlich die Teilnehmerzahl halten können. Die Plätze für Aussteller sind auch schon seit einiger Zeit ausgebucht.
Neues PM-Diskussionsforum des Projekt Magazins
09.09.2009
Heute ist das Diskussionsforum des Projekt Magazins online gegangen. Als Quelle der für mich relevantesten deutschsprachigen Fachartikel rund um das Thema Projektmanagement, bietet das Projekt Magazin mit seinem Forum aus meiner Sicht das größte Potential für hochkarätige Diskussionen unabhängig von Unternehmen, Fachverbänden und Networking-Plattformen wie XING, wo die Beitragsschreiber häufig dem Hang zur Selbstdarstellung erliegen.
Verfasst von Andreas Heilwagen
Verfasst von Andreas Heilwagen
Verfasst von Andreas Heilwagen 


