Ist es nun eine Marketing-Glanzleistung oder die Einladung zum erweiterten Dialog? In der Novemberausgabe von PMWorldToday lädt die IPMA-Präsidentin Brigitte Schaden alle PMI®-Chapter ein, Mitglieder in der IPMA zu werden. Weiterhin sieht sie die IPMA in der Rolle der Vereinten Nationen für das Projektmanagement in zwei Jahren.
IPMA lädt alle PMI® Chapter ein Mitglied zu werden!
09.11.2009Informativer Vergleich PMI® / IPMA und der Zertifizierungen
09.11.2009
Ralf Friedrich hat auf XING eine gute Präsentation mit einem Vergleich der beiden führenden PM-Fachverbände PMI® und IPMA hochgeladen. Die Unterlage wurde von Rüdiger Geist vom PMI Switzerland Chapter und Dr. Daniel Baumann von der SPM erstellt. Die Übersicht adelt die Tatsache, dass sie von namhaften Vertretern beider Fachverbänder erstellt wurde. Diesem Punkt geschuldet ist zwangsläufig auch wieder, dass einige wirkliche Konfliktpunkte nicht berücksichtigt wurden. Ich fand die folgenden Punkte besonders relevant:
| PMI | IPMA |
|---|---|
| Gründung 1969 | Gründung 1965 |
| zentralistisch organisiert | förderalistisch organisiert |
| &tt; 250.000 Mitglieder | > 50.000 Mitglieder |
| &tt; 330.000 PMP® | > 100.000 Zertifizierte (4 LCS®) |
| Prozessorientierung | Kompetenzorientierung |
| Prüfungsbasierte Potentialzertifizierung | Assessment-basierte Kompetenzzertifizierung |
Von Earned Value Management zu Business Value Management
23.10.2009
Während der closing session des PMI® North America Congress 2009 prophezeite Harold Kerzner das baldige Ende des Earned Value Managements. Er sieht die Zukunft in Value Management-Methodiken, die den Wert bzw. Nutzen eines Projekts für die Businessseite (business value) erfassen. Damit fordert er insbesondere von Projektmanagern ein tieferes Verständnis des Business ein. Kurz gesagt geht er davon aus, dass die bisherige Fokussierung auf Zeit und Kosten als Randbedingungen für Projekte in Zukunft der Frage nach dem Wert bzw. Nutzen eines Projekts untergeordnet wird.
An sich ein (ver)alt(et)er Hut, allerdings auf der gleichen Linie wie das Earned Value Management:
In beiden Fällen versucht man das Projekt über Scope, Zeit und Kosten zu steuern. Beim Earned Value Management gehen Scope, Budget und Ressourcen in die Berechnung des bisher erreichten „Values“ des Projekts ein. Allerdings steht „Value“ an dieser Stelle nur für die Kennzahl, die angibt, wie weit man auf dem geplanten Weg gekommen ist. Für agile Projekte macht Earned Value Management herzlich wenig Sinn, da man ein „moving target“ unter dem Gesichtspunkt der Maximierung von Metriken wie Kundenzufriedenheit verfolgt und bei ständig wechselnder Planung der Earned Value zu verschiedenen Zeitpunkten nicht miteinander vergleichbar ist.
Triple Constraint und EVA greifen auch aus meiner Sicht zu kurz, da sie weder Qualität noch Kundenzufriedenheit berücksichtigen. Deshalb nutze ich folgendes Modell:
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Hiring externer Projektmanager – Do’s and Don’ts
14.10.2009
In der aktuellen Ausgabe des Projekt Magazins hat sich Michael Schiedermeier der Frage gewidmet, wie man externe Projektmanager rekrutiert. Darin weist er auf einige wichtige Punkte hin, aus meiner Erfahrung auf allen drei Seiten (Berater, Vermittler, Kunde) ergeben sich noch einige zusätzliche Anmerkungen.
DIN/GPM vs. PMI – eine Zusammenfassung
12.10.2009
Initiiert durch die (Leise) Kritik am GPM Methodenwürfel von Dr. Stefan Hagen fand letzte Woche eine intensive Diskussion über Begriffe statt, in die sich auch Reinhard Wagner (Forschungsvorstand der GPM) einklinkte. Es wurden viele Argumente ausgetauscht und Standpunkte dargelegt, allerdings ist zumindest mir die Übersicht zwischendurch fast verlorengegangen. Deshalb hier mein persönliches Resümée zum Stand einiger in DIN 69901-5:2009 und dem PMBOK® Guide 4th edition widersprüchlich definierter Begriffe:
| PMBOK® Guide | DIN 69901-5:2009 | Beispiel |
|---|---|---|
| Projektphase | Projektphase | Implementierung, Testen, etc. |
| Prozessgruppe | Projektmanagement-phase | Initiierung, Planung, etc. |
| Wissensgebiete | Prozessgruppe | Risikomanagement etc. |
Die Links in der Tabelle verweisen auf mein vergleichendes Projektmanagement-Wörterbuch unter pm-wörterbuch.de und stellen meine Auffassung in der Praxis einsetzbarer klarer Definitionen von PM-Begriffen dar.
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Kommunikation – Der Klassiker (Comic)
27.09.2009Die Steinsuppe – oder wie man Stakeholder „onboarded“
25.09.2009
Sigrid Hauer hat wieder eine ihrer wunderbaren „Geschichten“ gepostet. Da das Thema Stakeholder in kürzester Zeit an einen Tisch bringen diese Woche bei mir dominierte, hier dazu die Geschichte über die Steinsuppe.
Wie komme ich zu meinen 60 PDUs?
23.09.2009
Gerade ist die Frage, wie man nun an die 60 PDUs in drei Jahren kommt um den PMP® zu behalten an Cornelius Fichtner gestellt worden. Randbedingung des Anfragenden ist, dass er relativ wenig des PMBOK® Guide derzeit in der Praxis umsetzt. Hier also ein Kochrezept für die 60 PDUs in drei Jahren (vgl. auch CCR-Seite des PMI):
Auch PDUs können jetzt gekauft werden…
22.09.2009
Workstarke Aussagen zum Bestehen des PMP® und der Beschaffung von PDUs scheinen gerade im Trend zu liegen. Zur Erinnerung: Der PMP® (Projekt Management Professional) ist die Projektmanager-Zertifizierung des PMI®, des weltgrößten PM-Fachverbandes und PDUs (Professional Development Units) sind die Einheiten mit denen die Gültigkeit der Zertifizierung alle paar Jahre verlängert werden muss.
Das Internet-Manifest der Blogger für den neuen Journalismus
08.09.2009
Führende Blogger wie Markus Beckedahl (Netzpolitik.org), Johnny Haeusler (Spreeblick), Thomas Knüwer (Handelsblatt) und Stefan Niggemeier (Bildblog) haben ein Internet-Manifest mit 17 Thesen über Journalismus, wie er heute funktioniert, veröffentlicht.
- Die Journalisten und Verlage müssen sich der neuen technologischen Realität anpassen, nicht umgekehrt.
- Die journalistische Qualität erhält Vorrang vor den an hohe Investitionen geknüpften Veröffentlichungen.
- Die Freiheit des Internet ist unantastbar, Zugangssperren u.ä. zum Schutz wirtschaftlicher und politischer Einzelinteressen sind fehl am Platz.
- Vernetzung von Inhalten ohne Entlohnung des Autors ist schützenswert und ermöglicht überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses.
- Das Internet hebt die Grenzen zwischen Amateuren und Profis auf. Es zählt die Qualität und nicht die Entlohnung.
- Das Netz vergisst nicht, deshalb muss der Journalismus die Entwicklung von Information, ihre Interpretation und Irrtümer berücksichtigen und demnach Fehler zugeben und korrigieren.
Wie sollten Sie sich als professioneller Projektmanager verhalten?
04.09.2009
Gestern hat Glen Alleman in seinem Blog eine konkrete Liste von Punkten darüber, wie man sich als Projektmanager verhalten sollte, veröffentlicht. Definitiv lesenswert!
- Habe alle Fakten verfügbar!
- Keine Sucherei in Notizen
- Nichts erfinden
- Nicht Leute davon überzeugen, dass die eigene Idee besser ist wenn es keine praktischen Erfahrungen und Beweise dazu gibt
- Tiefes Verständnis von Kontext und Domäne aller Diskussionspunkte bevor Alternativen vorgeschlagen werden
Andy Murray, der PRINCE2:2009 Lead Author, kommt nach Deutschland
14.08.2009
Der Lead Author der neuen PRINCE2-Version ist natürlich besonders qualifiziert, über die Neuerung Auskunft zu geben. Und so wird er auf dem PRINCE2 Executive Congress in Frankfurt am 28.09.2009 sprechen. Für EUR 590 erhält man einen Kongresstag und das komplette PRINCE2-Manual.
Ultimative Regatta der RC-Multihulls auf dem Rangsdorfer See
08.08.2009Risiko – Sie haben es „verringert“ – trotzdem steigt die Unsicherheit
05.08.2009
Nach lastbedingter Pause im Blog, geht es endlich wieder weiter. Allerdings wird es auch in Zukunft wegen beruflicher Auslastung immer wieder postingfreie Tage geben, viele Themen sind einfach auch schon gelaufen und damit nicht mehr postingwürdig.
Die neuen PRINCE2-Bücher sind da
29.07.2009
Im TSO Online Bookshop gibt es jetzt die beiden wichtigen Bücher für PRINCE2:2009:
- Managing Successful Projects with PRINCE2 2009 Edition
- Directing Successful Projects with PRINCE2 2009 Edition
Ersteres wendet sich an die Anwender der Methode, zweiteres an Manager und Mitglieder von Entscheidungsgremien. Glücklicherweise gibt es auch PDF-Versionen, so dass man sich nicht mit schweren Büchern belasten muss.
Verfasst von Andreas Heilwagen
Verfasst von Andreas Heilwagen
Verfasst von Andreas Heilwagen 




